Grundsteinlegung im Oktober geplant

Hospizhaus: Erster Spatenstich

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Erster Spatenstich (v.l.): Pastor Walter Weber, Christian Otto (Otto-Bau aus Wietzendorf), Herbert Voedisch (Johanniter Bremen), Dr. Sirus Adari, Architektin Simone Rieks, Landrat Manfred Ostermann, Fallingbostels Bürgermeisterin Karin Thorey.

Dorfmark - „Es ist ein erster wichtiger Schritt für uns, dieser symbolische Spatenstich für das Hospizhaus Heidekreis. Die Bauzeit wird kurz sein. Wir hoffen, in neun Monaten fertig sein zu können. Dagegen ist die Zeit der Vorbereitung sehr lang, nicht leicht und sehr intensiv gewesen“, sagte Pastor Walter Weber vom Träger und Betreiber des neuen Hauses in Dorfmarks Koppelweg.

Er bedankte sich bei Dr. Sirus Adari und den Mitgliedern des Hospizvereins Heidekreis, die großartige Arbeit geleistet hätten. „Seit 2013 wird dieses Projekt betrieben.“ Die heute 44 Mitglieder des Vereins hätten bisher insgesamt 1,9 Millionen Euro für das Hospizhaus zusammenbringen können. Das Haus werde rund zwei Millionen Euro kosten.

Zahlreiche Gäste, unter ihnen Landrat Manfred Ostermann und Fallingbostels Bürgermeisterin Karin Thorey, waren am Freitag zum ersten Spatenstich nach Dorfmark gekommen. Direkt an der Westendorfer Straße hat ein Bagger erste Arbeiten verrichtet und das Startzeichen für den Neubau gegeben. Ein riesiges Schild weist auf das Hospizhaus hin. Das Gelände für das Haus erstreckt sich von der Straße Kleines Moor bis zur Westenholzer Straße und wird auf der anderen Seite vom Koppelweg begrenzt.

Ein großes Schild weist auf das Projekt in Dorfmark hin.

Dieser Tag sei symbolträchtig, stellte der tatkräftige Mitinitiator Weber fest und wies auf die Notwendigkeit für ein Hospiz im Heidekreis hin.

In einem Gespräch mit unserer Zeitung sagte Landrat Manfred Ostermann, dass dieser Tag ein sehr wichtiger für den Heidekreis sei. „Dieses Hospiz ist für uns alle sehr notwendig. Die Zeiten haben sich geändert. Hier kann Schwerstkranken eine neue Heimat gegeben werden, in der sie noch einmal aufleben können.“ Ostermann wies auf die großen Verdienste von Adari hin und freute sich, dass mit den Johannitern ein guter Partner gefunden werden konnte.

In einer Sitzung der Betreiber gemeinsam mit dem Verein wurde die Grundsteinlegung geplant, die aller Voraussicht nach im Oktober stattfinden soll. „Wir hoffen, dass wir dann zum Sommer fertig sein können“, so Weber. Acht Gästeplätze und ein Angehörigenraum sind vorgesehen. - mü

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