Landrat stellt monatliche Kosten vor / Feuerwehren sagen Unterstützung zu

Halbe Million für Impfzentrum

Auf großangelegte Aktionen stellt sich die Feuerwehr ein.
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Auf großangelegte Aktionen stellt sich die Feuerwehr ein.

Bad Fallingbostel – Der Heidekreis wird massive finanzielle Aufwendungen für das kommende Impfzentrum in Angriff nehmen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass die Feuerwehren einem Hilfegesuchen der Kreisverwaltung zur Ausstattung der Heidmarkhalle nachkommen werden. „Ich gehe davon aus, dass wir das Impfzentrum für den Heidekreis am 15. Dezember in der Heidmark-Halle zur Verfügung stellen können,“ sagte Landrat Manfred Ostermann am Montag im Kreishaus.

Gerade hatte er in einer mehrstündigen Sitzung den Kreisausschusses über Einzelheiten dieses Riesenprojektes informiert. Immerhin beziffert der Landrat die monatlichen Kosten für das Zentrum auf rund 500 000 Euro. Sie beinhalten unter anderem das Impfmaterial, aber beispielsweise auch die Kosten für alle eingesetzten Mitarbeiter rund um diese Aktion, die mit großer Logistik abgewickelt werden muss. Mit dabei sind beispielsweise ein Sicherheitsdienst, der für die Dauer dieses Impfzentrums zur Verfügung steht, zu berücksichtigen sei aber auch die Miete, die das Unternehmen Fuhrhop erhält. Alle Kosten werden nach Angaben des Landrates von Bund und Land getragen. Wann der Impfstoff zur Verfügung steht, könne allerdings noch niemand sagen. Der Landrat verwies auf aktuelle Informationen aus der großen Politik.

Das Impfzentrum wird zunächst bis zum 30. Juni zur Verfügung stehen, eine Verlängerung sei nach derzeitiger Sachlage nicht ausgeschlossen. Anschließend sollen die heimischen Ärzte die Impfungen übernehmen. Zunächst werden zwei Impfstrecken gefahren, weitere seien möglich. Es werde eine große Herausforderung für den Landkreis und seine vielen Helfer werden, „aber ich bin trotzdem sehr optimistisch, dass alles laufen wird,“ sagt der Landrat.

Derweil erreichte den Kreisbrandmeister Thomas Ruß zum Wochenende hin das offizielle Hilfegesuch des Landkreises. Durch den Niedersächsische Innenminister wurde zur massenweisen Impfung der Bevölkerung ein „außergewöhnliches Ereignis landesweiter Tragweite festgestellt“. Das ist nach Feuerwehrangaben die gesetzliche Grundlage, um die ehrenamtlichen Brandschützer in diesem Rahmen einsetzen zu können. Und da es in den Reihen der Einsatzabteilungen sehr viele erfahrene Handwerker und Praktiker gibt, könne der konkrete Auftrag, nämlich handwerkliche Unterstützungsarbeiten, mit Sicherheit erfolgreich und effektiv abgearbeitet werden. „Mögliche Aufgaben sind unter anderem das Aufstellen eines rund 500 Meter langen Bauzauns im Außenbereich sowie die Einrichtung des Impfzentrums mit Tischen, Stühlen und weiterem Mobiliar im Innenbereich“, so Ruß. Arbeitsbeginn ist für die Feuerwehren am 12. Dezember. mü/jf

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