Grindel beim Landesstraßenbauamt Verden

Ziel: Fahrplan für A7-Ausbau

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Reinhard Grindel und Gisela Schütt, Leiterin des Landesstraßenbauamts in Verden.

Heidekreis - Für einen klaren und vor allem beschleunigten Fahrplan zum sechsspurigen Ausbau der A7 zwischen dem Walsroder Dreieck und Soltau-Ost hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel bei einem Besuch des für den Heidekreis zuständigen Landesstraßenbauamts in Verden eingesetzt.

Grindel verwies auf das Bundesstraßenausbauprogramm, das Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vor wenigen Wochen präsentiert hat. „Es ist traurig, dass aus Niedersachsen nur ganze acht Ortsumgehungen in das Programm aufgenommen werden konnten, während etwa in Bayern oder Sachsen auch Autobahnen ausgebaut werden“, so der Abgeordnete.

In diesem Zusammenhang verwies Grindel auf den A27-Park und die vielen Handwerksbetriebe im Heidekreis, die in den Metropolen Hamburg, Hannover und Bremen Aufträge erfüllen. „Für die Konkurrenzfähigkeit unserer Gewerbegebiete und unseres Mittelstands kommt es auf eine gute Infrastruktur und schnelle Wege hin zum Auftragsort an.“

Die Leiterin des Landesstraßenbauamts, Gisela Schütt, berichtete, dass der Planfeststellungsbeschluss für den sechsspurigen Ausbau jetzt ausgelegt werde. Die Bauarbeiten im ersten Abschnitt auf der A7 zwischen Walsroder Dreieck und Bad Fallingbostel könnten 2016 beginnen.

Dafür stehen nach den Worten Grindels ausreichend Finanzmittel zur Verfügung, wie er aus dem Bundesverkehrsministerium erfahren habe. 2017 soll die Planfeststellung bis Dorfmark und 2018 bis Soltau-Ost abgeschlossen sein.

Grindel warb dafür, dass sich die Landesstraßenbauverwaltung eng mit der örtlichen Polizeiinspektion abstimmen solle, um ein Verkehrschaos während der Bauphase zu vermeiden. Hier verwies er auf den sechsspurigen Ausbau der A1 zwischen Buchholzer Dreieck und Bremer Kreuz, der ohne größere Stauprobleme abgelaufen sei. „Was bei der A1 gut organisiert wurde, sollte doch auch bei der A7 möglich sein“, argumentierte der Abgeordnete.

Offenporigen Asphalt

bei Dorfmark gefordert

Gegenüber Schütt setzte er sich dafür ein, auf dem Abschnitt in Höhe Dorfmark offenporigen Asphalt (OPA) zu verwenden, um die Anwohner noch besser vor Lärm zu schützen. Grindel betonte aber, dass angesichts des schon heute stark zunehmenden Verkehrs der sechsspurige Ausbau eine große Chance für alle Anwohner an der A 7 sei, jetzt mehr Lärmschutz zu erhalten.

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