Bodybuilding in Castellon / Bad Fallingbosteler in der Klasse Body over 40

Feldmann holt WM-Bronze

Kiro Feldmann (r.) hat bei der Bodybuilding-Weltmeisterschaft in Spanien den dritten Platz in der Klasse Body over 40 geholt. Rang eins ging an Dimitri Uiba Miroslaw Labunowicz (Estland, Mitte), Rang zwei holte Jozsef Bolla (Ungarn). - Fotos (2): Frey Nutrition

bad fallingbostel - „Wenn man die Konkurrenten sieht, hält man sich selbst erstmal immer für schlechter“, lächelt Kiro Feldmann. Und genau so erging es dem 44-Jährigen, als er bei der Bodybuilding-WM im spanischen Castellon erstmals auf seine Mitstreiter traf. Doch das geschulte Auge des Athleten aus Bad Fallingbostel lag dieses Mal daneben, denn Feldmann durfte am Ende den dritten Platz in der Klasse Body over 40 feiern.

Nach dem zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Walsrode hatte Feldmann noch einmal richtig Gas gegeben und trainiert, was der Körper hergab. Mit Erfolg. „In der kurzen Zeit habe ich mich noch erheblich verbessert, bin noch definierter und praller geworden“, sagt er. Sein ursprüngliches Ziel: Bei der WM wollte er zumindest Marcel Huth schlagen, der bei der DM noch hauchdünn vor ihm gelegen hatte. Huth schaffte es auf Rang sieben.

In einem 21 Mann starken Feld mit Teilnehmern aus aller Herren Länder wurde recht schnell deutlich, wohin der Zug für Feldmann fahren würde. Nach den Pflicht- und Vergleichsposen wurde der Heidjer als Zweiter in den Vergleich beordert. „Das kann Platz eins bis drei bedeuten“, so Feldmann, der zu diesem Zeitpunkt völlig überrascht war. „Die mussten mich zweimal aufrufen, weil ich das zuerst gar nicht geschnallt hatte.“

Die Jury wählte Feldmann unter die besten Sechs. Nachdem diese im Finale ihre Küren gezeigt hatten, folgte die Siegerehrung und für den Bad Fallingbosteler der dritte Rang. „Auch das hatte ich zunächst gar nicht geblickt. Was dort passierte, habe ich letztlich erst heute so richtig kapiert“, so Feldmann am Montag in seinem Studio.

Nichtsdestotrotz wurde selbstverständlich bereits in Spanien kräftig gefeiert. Und nicht nur dort. Feldmann-Tochter Natascha, die mit ein paar Freunden im Auto nach Spanien gefahren war, übertrug den Wettkampf per Video live via Facebook. Und so konnte die Fan-Gemeinde das Geschehen direkt verfolgen.

Ausgestattet mit seiner Bronze-Trophäe, will Feldmann die nächsten Tage erstmal frei machen und sich erholen. „Ich habe meiner Familie versprochen, in den nächsten Jahren keinen Wettkampf mehr zu bestreiten. Außerdem will ich mein Studio noch besser zum Laufen bringen“, sagt der Athlet. „Wenn das erledigt ist, mal sehen. Ich hatte bereits häufiger gehört, dass ich auch international vorne mitmischen kann. Und jetzt hat man gesehen, dass das stimmt. Und so ein Weltmeistertitel hätte schon was“, grinst Feldmann. - mf

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