FDP-Kreisparteitag in Dorfmark

Neue Ideen mit „#Heidjer-Mut“

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Der Kreisvorstand mit Gastrednerin (v.l.): Dr. Jeannette Alt, Knuth Uhland, Marc Kuß-Wiezer, Tanja Kühne, Sylvia Bruns, Michael Radke und Ute Schröder.

Dorfmark - Die Heidekreis-FDP richtete auf ihrem Parteitag am Wochenende den Blick in die Zukunft, die sie im positiven Sinne mitgestalten möchte. Dabei, so die wiedergewählte Vorsitzende Tanja Kühne, möchte ihre Partei in Anlehnung an das Bundes-Motto des Bundesvorsitzenden Christian Lindner mit „#Heidjer-Mut“ selbst neue Ideen in die Kreispolitik einbringen. Gleichzeitig will die FDP allen im Heidekreis mehr „#Heidjer-Mut“ ans Herz legen, um sich zum Beispiel im Zuge der Konversion mit innovativen Gedanken, Ideen und Geschäftsmodellen für die Zukunft aufzustellen.

Tanja Kühne

bleibt Vorsitzende

Viele Themen seien bisher nicht angegangen oder nicht ausreichend bearbeitet worden, sagte die Kreisvorsitzende in ihrem Rechenschaftsbericht. Gerade im Hinblick auf die Konversion fehle dem Heidekreis ein schlüssiges Zukunftskonzept. Die Ärzteversorgung auf dem Lande, die Wirtschafts- und die Tourismusförderung sowie eine verlässliche Schulplanung müssten auf den Weg gebracht werden. Lediglich beim Heidekreis-Klinikum habe der Landkreis offensichtlich mit dem neuen Geschäftsführer, Dr. Christof Kugler, einen Glücksgriff gelandet. Die ländliche Infrastruktur müsse angesichts des demografischen Wandels thematisiert werden, so Kühne.

Der Heidekreis als Institution, die Bürger und Unternehmen dürften nicht nur reagieren, sondern müssten die Zukunftsplanung selbstbewusst in die eigenen Hände nehmen.

Kritik übte die Gastrednerin des Parteitages, die FDP-Landtagsabgeordnete Sylvia Bruns, und zwar an der Arbeit der rot-grünen Landesregierung, insbesondere der von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Sie sei gerade mit dem „Lehrerstunden-Urteil auf den Bauch gefallen“. Das Versprechen von 740 neuen Lehrerstellen der Regierung Weil sei unglaubwürdig, so Bruns.

Auch in der Flüchtlingspolitik, besonders der Förderung von Sprachunterricht zur schnelleren Integration, hinke die Regierung den Gegebenheiten mit Taten hinterher. Die vom Ministerpräsidenten versprochenen 40 Millionen Euro reichten nicht, und Geld vom Bund versickere und komme nicht bei den finanziell gebeutelten Kommunen an, sagte die Landtagsabgeordnete. Die Bildung einer Pflegekammer mit fünf Millionen Euro Anschubfinanzierung als Interessenvertretung der Pflegeberufe sei wenig durchdacht. Bruns sieht die sprudelnden Steuermehreinnahmen eher im unnötig aufgeblähten Personalhaushalt der rot-grünen Landesregierung versickern.

In den neuen FDP-Kreisvorstand wurden neben der einstimmig wiedergewählten Vorsitzenden Tanja Kühne als Stellvertreter Knuth Uhland, Ute Schröder und Marc Kuß-Wiezer einstimmig gewählt. Schatzmeister bleibt Michael Radke und neue Schriftführerin wurde Dr. Jeannette Alt. Knuth Uhland wurde zum Kreisgeschäftsführer bestimmt.

hf

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