Baustart für den Abriss der Wohnblöcke an der Heidmarkstraße

Fallingbostels ehrgeiziger Schritt in eine regionale Zukunft

Der 40-Tonnen-Bagger ist ab sofort im Einsatz: Auch die Prominenz mit Landrat, Bürgermeisterin und Landtagsabgeordneten an der Spitze verfolgten das Geschehen rund um das Monstrum per Handy und hielten es fotografisch fest.
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Der 40-Tonnen-Bagger ist ab sofort im Einsatz: Auch die Prominenz mit Landrat, Bürgermeisterin und Landtagsabgeordneten an der Spitze verfolgten das Geschehen rund um das Monstrum per Handy und hielten es fotografisch fest.

Bad Fallingbostel – Aus Lüneburg war Monika Scherf vom Amt für Landesentwicklung gekommen, um den Fallingbostelern zum Startschuss für die Abrissarbeiten der ehemals englischen Wohnungen in der Heidmarkstraße zu gratulieren. Hier soll ein neues, zukunftskräftiges Quartier entstehen, eine Kindertagesstätte mit einem Kindergarten und einer Krippe mit insgesamt sechs Gruppen. Und ein Beratungszentrum für die Bürgerinnen und Bürger, die in diesem Bereich wohnen. „Das ist perfekte regionale Raumentwicklung“, so Monika Scherf. Deshalb seien die Mittel des Landes hier mehr als gut eingesetzt.

Es ist ein Startschuss der Superlative für die Kreisstadt. Kein Wunder, dass auch der Landrat gratuliert. „Fallingbostel steht allerdings erst am Beginn eines noch steinigen Weges.“ Die vom Kreis zur Verfügung gestellten Mittel seien nur in der Spitze abgerufen. „Wir als Landkreis sehen es aber als eine wichtige Aufgabe, unsere Kreisstadt zu stärken und sie attraktiver zu machen.“ Die Unterstützung des Kreises sei Bad Fallingbostel bei den kommenden großen Aufgaben gewiss.

Karin Thorey hatte zu Beginn eines Termins zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, von den beteiligten Baufirmen und -unternehmen willkommen geheißen. Man sei dem Land und dem Bund außerordentlich dankbar, dass sie der Stadt unter die Arme gegriffen hätten. „Damals, als die Briten weggingen, als die Innenstadt leer gefegt wurde, standen wir vor einem Scherbenhaufen. Heute können wir positiv in die Zukunft schauen.“ Durch spezielle Programme des Bundes und des Landes werden rund 30 Millionen Euro an Zuschüssen in die Kreisstadt fließen. Fallingbostel konnte mit einem Teil der Fördergelder Wohnungen aufkaufen, Gelände zurückholen und sich zuletzt die 8 000 Quadratmeter große Fläche an der Heidmarkstraße sichern, wo zurzeit – und etwa bis Ende des Jahres – zwei Wohnblöcke abgerissen werden, damit hier die neue Kindertagesstätte entstehen kann.

Auch für das andere Quartier am Wiethop stünden Fördermittel bereit. Hier soll einmal ein Gewerbegebiet realisiert werden. Bad Fallingbostel also auf einem guten Weg in die Zukunft, erste größere Ansätze kann man ab jetzt in der Heidmarkstraße live verfolgen.

Von Klaus Müller

Aus Lüneburg war extra Monika Scherf, Leiterin des Amtes für regionale Raumplanung, gekommen, um den Fallingbostelern für den Start in eine hoffnungsvolle Zukunft zu gratulieren.

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