Aktionen verliefen friedlich

Mahnwache gegen rechtsextremes Treffen in der Heide

Dorfmark - Gegen das jährliche Ostertreffen des rechtsextremen "Bundes für Gotteserkenntnis" in Dorfmark (Heidekreis) haben am Wochenende an mehreren Tagen Dutzende Menschen mit einer Mahnwache, Kundgebung und Demonstration protestiert.

Die Aktionen von Freitag bis Sonntag verliefen nach Angaben eines Polizeisprechers friedlich. Zur Abschlussdemonstration am Sonntag seien bis zu hundert Menschen gekommen. Organisiert wurde sie vom "Bündnis gegen Ludendorffer", dem unter anderem Gewerkschaften und Parteien angehören. 

Mitglieder der lange verbotenen "Ludendorffer" treffen sich seit Jahrzehnten zu Ostern in Dorfmark. Ihr deutsch-völkisches Gedankengut geht zurück auf Mathilde Ludendorff (1877-1966), die Frau des Hitler-Gefährten Erich Ludendorff. Der Rat der Stadt Bad Fallingbostel hatte 2008 mit einer Resolution an die Vermieter in Dorfmark und Umgebung appelliert, keine "Ludendorffer" über Ostern mehr aufzunehmen. In diesem Jahr kamen nach Schätzungen der Polizei mindestens 80 Ludendorffer zu dem Treffen.

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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