„Ein sehr wichtiger Hafen“

Grundsteinlegung für das Hospizhaus Heidekreis mit vielen Ehrengästen

Fallingbostels Bürgermeisterin Karin Thorey wünschte dem Hospizhaus Heidekreis in Dorfmark mit drei Hammerschlägen auf die Steine, die die Hülse umgeben, eine gute Entwicklung. Rechts von ihr die Pastoren Uwe Gaudszun (Mitte) und Walter Weber. - Fotos: Müller

Dorfmark - Fallingbostels Bürgermeisterin Karin Thorey fand die richtigen Worte, als sie am Freitag bei der Grundsteinlegung für das Hospizhaus Heidekreis an der Westendorfer Straße in Dorfmark vor einem großen Kreis geladener Ehrengäste sagte: „Mit diesem Hospiz im Landkreis haben wir einen sehr wichtigen Hafen bekommen.“

Dr. Sirus Adari hatte lange nach einem Grundstück gesucht, kräftig von Dr. Egbert von Schultzendorff aus Dorfmark unterstützt. Mithilfe der Bürgermeisterin fanden sie am Ende den passenden Ort.

Dorfmark erlebte an diesem feuchten Oktobermittag einen wichtigen Moment. Im Mittelpunkt des Heidekreises wird das Hospiz entstehen. Polier Hendrik Ehlers mauerte die mit Dokumenten, Zeitungen und einem Cent vollgepackte Hülse ein.

Anschließend wünschten zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Seine Königliche Hoheit, Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniter-Ordens, der Einrichtung ein allzeit gutes Wirken für die Menschen. Diese sollten „auf ihrem letzten Weg eine schöne Umgebung mit guter Betreuung vorfinden“, sagte Superintendent Ottomar Fricke vom Kirchenkreis Walsrode.

Die ersten Formen des Hospizhauses an Dorfmarks Westendorfer Straße sind bereits zu sehen.

Die Veranstaltung hatte mit einem Gottesdienst begonnen, in dem das Gleichnis vom barmherzigen Samariter eine wichtige Rolle spielte. Vieles von damals lasse sich auf die heutige Hospizarbeit beziehen, erklärte Dorfmarks Pastor Uwe Gaudszun. Pastor Walter Weber dankte vor allem Adari, ohne den das Heim nicht zustande gekommen wäre. Mehr als 1,9 Millionen Euro hatte Adari seit 2013 für das Projekt eingesammelt und in Form von Zuschüssen bekommen.

Claudia Schiesgeries, stellvertrende Landrätin, bezeichnete das Hospiz als wichtiges Haus für Sterbende, die am Ende eines Lebens fürsorglich begleitet werden könnten. Adari dankte vor allem dem Betreiber des Hospizhauses, dem Johanniter-Haus Bremen. - mü

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