Bericht über Tätigkeit des Kreispräventionsrats

Dank an Peter Rabe

Friedrich-Otto-Ripke (l.) bedankt sich bei Peter Rabe für das große Engagement im Kreispräventionsrat. - Foto: Elling

Bad Fallingbostel - Den Dank des gesamten Kreistags sprach Vorsitzender Friedrich-Otto Ripke dem Vorsitzenden des Kreispräventionsrates, Peter Rabe, aus. Er habe die Arbeit des Gremiums maßgeblich geprägt.

Rabe berichtete zum letzten Mal über die Arbeit des Kreispräventionsrates. Er steht nicht erneut für den Vorsitz zur Verfügung. Wie der Rethemer sagte, sei sein Stellvertreter Gerd Engel aus Munster bereit, das Amt zu übernehmen.

Rabe warf einen Blick zurück und erzählte, dass die Polizeiinspektion den Präventionsrat 2004 vorgeschlagen habe. Der Kreisausschuss habe dem Gründungsentwurf zugestimmt, und die erste Versammlung habe am 19. Oktober im selben Jahr stattgefunden. 

Redner sei Prof. Dr. Christian Pfeiffer gewesen, der sie auf ihr Auftaktprojekt aufmerksam gemacht habe, eine Studie zur Jugendgewalt im Heidekreis. 2011 habe es eine Folgestudie und 2015 eine dritte Befragung von Kindern und Jugendlichen gegeben. Fazit: Bei der Jugendkriminalität sei ein spürbarer Rückgang verzeichnet worden, erklärte Rabe.

Ein weiteres Großprojekt sei bis 2014 „Konfliktfähige Kinder in Walsroder Kitas und Schulen“ gewesen. Auch hier seien Gewaltbereitschaft und Aggressionen zurückgegangen.

Mit dem Thema Schulwegsicherheit befasse sich der Kreispräventionsrat seit April 2014. Der Vorstand habe im Laufe der Zeit unter anderem Exkursionen zur Jugendanstalt Hameln, zur geschlossenen Psychiatrie im Heidekreis-Klinikum Walsrode und zum Landesamt für Verfassungsschutz unternommen.

Zudem werde jährlich der Präventionspreis vergeben, berichtete Rabe. Er dankte unter anderem dem Heidekreis und der Polizei für ihre Unterstützung und appellierte an die Fraktionen, mitzuwirken. „Prävention bleibt eine gesellschaftliche Daueraufgabe“, mahnte er. - sal

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