1. Startseite
  2. Lokales
  3. Heidekreis
  4. Bad Fallingbostel

Bildung einer Zukunftsregion der Landkreise Celle, Uelzen und Heidekreis

Erstellt:

Von: Klaus Müller

Kommentare

Die Kreisverwaltung in Bad Fallingbostel. Hier wird an einem regionalen Entwicklungskonzept für die Landkreise Uelzen, Celle und Heidekreis gearbeitet, das in einer Kurzzusammenfassung am Freitag vorgestellt werden soll.
Die Kreisverwaltung in Bad Fallingbostel. Hier wird an einem regionalen Entwicklungskonzept für die Landkreise Uelzen, Celle und Heidekreis gearbeitet, das in einer Kurzzusammenfassung am Freitag vorgestellt werden soll. © Müller

„Es ist noch alles im Ungefähren,“ sagt der Erste Kreisrat des Heidekreies, Oliver Schulze, zum neuen Förderprogramm, das das Europaministerium der niedersächsischen Landesregierung für das kommende Jahr auflegen möchte. Es soll analog zum Leader-Programm laufen und den Landkreisen neue Fördermöglichkeiten anbieten.

Bad Fallingbostel – „Wir sind aufgefordert, sogenannte Zukunftsregionen zu bilden, wobei wir uns entschieden haben, mit Celle und Uelzen zusammenzugehen. Allerdings gibt es noch keine konkreten Förderkriterien. Das Land wird sich dazu noch abschließend äußern müssen“, äußerte sich Schulze.

Gesprochen werde darüber, dass jeder Landkreis eine Million Euro an Fördermitteln erhalten solle. Genannte Projekte würden mit bis zu 60 Prozent unterstützt. Kritik kommt aus dem Landkreistag, der anmahnt, dass das Programm des Europaministeriums endlich konkretisiert werden müsse.

Thema beschäftigt den Kreistag

Das Thema soll am Freitag im Rahmen der Kreistagssitzung (16 Uhr, Reithalle Soltau) behandelt werden. „Wir müssen erst einmal die sehr umfangreiche Vorlage beschließen“, sagte der Erste Kreisrat. Dann werde es in der Verwaltung mit Gesprächen weitergehen. Das Land sei gefordert, konkretere Aussagen zu machen, „damit wir damit arbeiten können.“

Das Gebiet der Zukunftsregion soll aus den drei aneinander grenzenden Landkreisen Celle, Uelzen und Heidekreis bestehen, die Teil des Bezirks Lüneburg in Nordostniedersachsen des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) sind und somit auch der Übergangsregion (ÜR) Lüneburg für die EU-Förderperiode 2021 bis 2027 sind. Insgesamt umfasst das Gebiet der Zukunftsregion rund 4 895 Quadratkilometer und 413 975 Einwohner.

Landkreise sind sich strukturell ähnlich

Die Partnerlandkreise sind größtenteils von einer ländlich-peripheren Raumstruktur geprägt. Einziges Oberzentrum in der Region ist die Stadt Celle mit 69 399 Einwohnern. Daneben gibt es mit Soltau, Walsrode und Munster (alle Heidekreis) sowie Uelzen vier Mittelzentren. Mit einer Bevölkerungsdichte von 116 Einwohnern pro Quadratkilometer im Landkreis Celle, 76 im Heidekreis und 64 im Landkreis Uelzen liegen die Teilregionen unter dem Landesdurchschnitt von 168 und im unteren Drittel (Statista, 2021).

Auch interessant

Kommentare