Impfzentrum: Hilfsorganisationen, THW und Feuerwehr unterstützen Aufbau

Betrieb steht nichts mehr im Wege

Helfer des THW beim Aufbau des etwa 500 Meter langen Bauzauns um das Gelände.
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Helfer des THW beim Aufbau des etwa 500 Meter langen Bauzauns um das Gelände.

Bad Fallingbostel – Der Aufbau des Impfzentrums im Heidekreis ist so gut wie abgeschlossen. Am Wochenende waren rund 70 ehrenamtliche Helfer von Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (Ortsgruppen Fallingbostel, Munster, Soltau und Walsrode), Freiwilliger Feuerwehr (Bad Fallingbostel und Wolterdingen), Technischem Hilfswerk (Ortsverbände Soltau und Fallingbostel-Walsrode) sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK-Bereitschaft Walsrode) im Auftrag des Heidekreises an der Heidmark-Halle in Bad Fallingbostel eingesetzt. Grundlage war das Niedersächsische Katastrophenschutzgesetz.

Die Aufgabe der Helfer war unter anderem das Möblieren der sogenannten Impfstrecken, also die Einrichtung mit Tischen, Stühlen und weiterem Mobiliar. Außerdem wurde ein etwa 500 Meter langer Bauzaun um das Gelände herum aufgebaut. Wertvolle Hilfe leisteten Radlader vom Bauhof der Stadt Bad Fallingbostel und der THW-Bundesschule in Hoya, schreibt Feuerwehr-Pressesprecher Thomas Klamet. Da die meisten ehrenamtlichen Helfer ein breites handwerkliches Spektrum aus ihrem Berufsleben mitbrächten, seien die gestellten Aufgaben in kurzer Zeit erledigt gewesen. Den Aufbau der Impfkabinen und Aufenthaltszelte habe bereits ein Messebauer im Vorfeld erledigt.

„Ich bin wirklich begeistert, wie reibungslos die einzelnen Hilfsorganisationen hier geräuschlos miteinander zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen“, sagte Landrat Manfred Ostermann, der sich persönlich mit den zuständigen Mitarbeitern aus dem Fachbereich Ordnung des Heidekreises ein Bild von den Arbeiten machte. „Was jetzt noch fehlt, ist der Impfstoff, dann können wir sofort anfangen und den Betrieb des Impfzentrums aufnehmen.“

Die Einsatzkräfte wurden vom Roten Kreuz mit Kaffee, Kaltgetränken und einer wärmenden Suppe im Anschluss an die Arbeiten versorgt. Die jeweiligen Führungskräfte der verschiedenen Blaulichtorganisationen waren ebenfalls vor Ort. Sie zeigten sich mit der Arbeit ihrer Einsatzkräfte sehr zufrieden und lobten deren Motivation. „Wir hatten weit mehr Anfragen zur Unterstützung durch die einzelnen Einheiten, als wir benötigt haben, und wir sind froh, dass wir nun auch unseren Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen können“, lautete der allgemeine Tenor.

Die Hilfskräfte der verschiedenen Organisationen in einer Luftaufnahme. Drohnenaufnahme: DRK-Bereitschaft Walsrode
Ein Blick ins Innere der Heidmark-Halle. Hier bauen die Helfer Tische, Stühle und anderes Mobiliar auf.

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