Kreiselternrat informiert über „Work & Life“

Ausbildungsbetriebe präsentieren sich in Bad Fallingsbostel

+
Ligiana Gröger (l.) und Tatjana Bautsch

Heidekreis - Die Elternvertreterin für Berufsbildende Schulen im Heidekreis, Ligiana Gröger, und die Kreiselternratsvorsitzende Tatjana Bautsch möchten Eltern und Jugendliche speziell auf den Sonnabend der Berufs- und Ausbildungsmesse „Work & Life im Heidekreis“ hinweisen. Am letzten Messetag, 9. September, von 10 bis 14 Uhr, ist der Besuch besonders geeignet für Erziehungsberechtigte und ihre Kinder, weil es ohne den Schulklassenbetrieb ruhiger ist, so die Pressemitteilung.

In der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel stellen sich weit über 100 Betriebe und Innungen vor, die im Heidekreis Praktikums- und Ausbildungsplätze oder ein Duales Studium anbieten.

Empfehlung: Eltern und Kindern sollten Messe gemeinsam besuchen

Die Kreiselternratsmitglieder empfehlen einen gemeinsamen Messebesuch von Eltern und Kindern schon ab Klasse 8 für Kinder aller Schulformen. Das Ziel jeder Schullaufbahn sei es schließlich, alle Jugendlichen in Ausbildung und Arbeit zu bringen. Den richtigen Beruf zu finden, sei erfahrungsgemäß eine große Herausforderung für Familien. Wenn das Berufsziel jedoch früh gefunden werden könne, bedeute dies fast immer einen Motivationsschub für die Mitarbeit in der Schule, weil das Kind fortan wisse, wofür es sich anstrenge.

An allen weiterführenden Schulen gibt es verbindliche Wochen für Schülerpraktika. Den Transport der teils noch sehr jungen Praktikanten zum Betrieb zu organisieren, sei für Eltern im Heidekreis oft eine große Hürde, heißt es weiter. Daher seien hiesige Betriebe für Praktika und Ausbildung eine gute Wahl. Am Messestand kann vieles direkt besprochen werden, eventuell auch Mitfahrmöglichkeiten.

Weitergehende Informationen zur Work & Life, zum Beispiel der Ausstellerkatalog, finden sich auf der Homepage des Heidekreises.

Reduzierung des Hol- und Bringverkehrs

Auch andere Themen bewegen der Mitteilung zufolge den Kreiselternrat: So zeigen die Elternvertreter reges Interesse daran, dass an vielen Grundschulen im Heidekreis Hol- und Bringzonen eingerichtet werden. Damit kann Kindern ein Stück eigenständig zurückgelegter Schulweg zurückgegeben werden. Zusätzlich wird das hohe Auto-Aufkommen direkt vor den Schulen verringert. Der Kreispräventionsrat hatte dazu im Mai eine Fachtagung veranstaltet. Mehrere Kommunen wollen Schritte zum Thema Vermeidung des Elterntaxis umsetzen.

In den Ferien erreichten den Kreiselternrat viele Anfragen zum Sachstand beim Thema „kostenfreie oder günstige Fahrkarten für Oberstufenschüler“. Hier gebe es im Heidekreis bisher keinen erkennbaren Fortschritt, weil kein gemeinsamer Lösungsansatz für bus- und bahnfahrende Oberstufenschüler präsentiert werden konnte. Im Fachausschuss wurde die Beratung des Themas verschoben.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Komplett hüllenlos: Kennen Sie schon Lena Meyer-Landruts pikante Jugendsünden?

Komplett hüllenlos: Kennen Sie schon Lena Meyer-Landruts pikante Jugendsünden?

Von Turnen bis Yoga: Die besten Sportarten für Kinder

Von Turnen bis Yoga: Die besten Sportarten für Kinder

Was quält den Vierbeiner? So arbeiten Hundepsychologen

Was quält den Vierbeiner? So arbeiten Hundepsychologen

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

Weihnachtsmarkt in Nienburg eröffnet

Meistgelesene Artikel

Deichschau: Maulwurfshügel trüben guten Gesamteindruck

Deichschau: Maulwurfshügel trüben guten Gesamteindruck

Presskunststoff aus Bomlitz im Fokus

Presskunststoff aus Bomlitz im Fokus

„Novellierung des Jagdrechts ist unumgänglich“

„Novellierung des Jagdrechts ist unumgänglich“

Informationsabend zur Entwicklung der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe

Informationsabend zur Entwicklung der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe

Kommentare