Abschlussabend im Zeltlager

Abseits von „Hotel Mama“

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Am Schluss gab es einen abendlichen Fackellauf, bei dem alle mitmachen konnten.

Bad  Fallingbostel - „Morgen werden wohl wieder reichlich Tränen beim Abschied fließen“, war sich „Heini“ Wussow in seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste zum Abschlussabend des 46. Zeltlagers der Schützenjugend des niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) sicher. Seit vielen Jahren leitet der Rethemer dieses Freizeitcamp an der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel.

In diesem Jahr waren es über 190 Mädchen und Jungen aus Vereinen des NSSV im Alter von sechs bis 16 Jahren, die hier bei Spiel, Sport und Spaß einen zweiwöchigen „Abenteuerurlaub“ erlebten –abseits von den Bequemlichkeiten des „Hotel Mama“. Für sie hieß es, nach 13 Tagen voller Erlebnisse und neuen Eindrücken, auch Abschied von neu gewonnenen Freunden zu nehmen. Aber dank der sozialen Medien wird der Kontakt im modernen Computerzeitalter nicht abreißen.

Damit die Mädchen und Jungen eine unbeschwerte und fröhliche Zeit verbringen konnten, kümmerten sich mehr als 50 Frauen und Männer rund um die Uhr um das Wohl der Kinder. Zahlreiche Betreuer sind seit vielen Jahren mit dabei. Die Helfer stammen aus Schützenvereinen des NSSV und haben zu einem großen Teil viele Erfahrungen in der Jugendarbeit gesammelt. „Sie machen das ehrenamtlich und opfern oftmals einen Teil ihres Jahresurlaubs“, dankte Wussow seinem Team.

Abschluss beim Zeltlager der Jugendschützen

Viel Lob und Dank: Die ehrenamtlichen Helfer und Gruppenleiter des Zeltlagers erhielten am Ende als Anerkennung für ihren Dauereinsatz eine Urkunde

Von einem „ganz normalen Zeltlager, wie wir es ja schon seit jeher kennen“, sprach Wussow und hatte damit das wechselhafte Wetter mit Wind, Regen, Sturm und Gewitter, aber auch oft Sonnenschein im Blick. Er erinnerte an die vielen Veranstaltungen, die das Leben im Lager geprägt hatten. Sportlich zeigten sich die Kinder beim Fünfkampf und dem Medaillenschießen, mehr als 75 Prozent erfüllten die Bedingungen für die Sportabzeichen. Freizeitspaß waren die Fahrten zum Heidepark, die Vorbereitung für die Mini-Playback-Show und dem Gruppenabend mit Sketchen.

Beim Tag der offenen Tür hätten viele Eltern den Besuch im Camp mit einem Tagesausflug verbunden. Erfreulich sei, dass aus Spielleuten unter den Jugendlichen und Betreuern aus verschiedenen musikalischen Gemeinschaften ein Lagerspielmannszug gebildet worden sei. Unter der Leitung von Leo Krenz (Düshorn), Leiter der Big Band des Polizeiorchesters Niedersachsen und seit über 15 Jahren den Spielleuten im Kreisschützenverband verbunden, wurde geprobt, um die Gäste Besucher auf die Abschlussveranstaltung einzustimmen. Termin des Zeltlagers 2017 ist der 25. Juni bis 8. August. 

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