Arbeiten auf dem ehemaligen Toschi-Gelände laufen / Hohe Kosten

Entsorgung des Asbests

Die Arbeiten wurden in Schutzkleidung erledigt.
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Die Arbeiten wurden in Schutzkleidung erledigt.

Rethem - Der Asbest soll weg. Dieses Ziel verfolgt die Egra auf dem ehemaligen Toschi-Gelände in Rethem schon seit langem – und seit einigen Wochen laufen nun auch die Arbeiten. Zum Teil mit der Hand, zum Teil mit schwerem Gerät werden einzelne Scherben und Erdreich entfernt.

Die erste Phase, die vor sechs Wochen begonnen habe, sei bereits abgeschlossen, erzählte Egra-Geschäftsführer Dieter Moll auf Nachfrage. Auf dem ganzen Gelände sei der Boden aufgebuddelt und Proben im Labor untersucht worden. In der Folge seien die Asbestteile herausgefiltert worden. Und auch die Haufwerke, Hügel mit Asbestscherben und -rohren, seien abgetragen worden. Arbeiter hätten hierbei spezielle Schutzanzüge getragen.

Gröbere Teile hätten in Big Bags entsorgt werden können, erklärte Moll, die kontaminierte Erde sei in Spezialcontainer geladen und zu einer Deponie in Mecklenburg-Vorpommern gebracht worden.

„Der Transport ist ein großer Kostenfaktor“, berichtete Moll. Dankenswerterweise sei die Egra in der ersten Phase mit Leadermitteln in Höhe von 108000 Euro und mit 15000 Euro von der Samtgemeinde unterstützt worden.

Zur Herstellung der Oberflächenentwässerung seien noch einmal Erdarbeiten notwendig, erläuterte Moll. Hierbei sei es möglich, dass sie noch auf Asbestreste stießen. Der Bagger habe bereits Trassen für die Rohrleitungen vorbereitet.

In einer zweiten Phase sollen Asbest-Gebäudeverkleidungen von zwei Anbauten entfernt und entsorgt werden. Auch alle Fallrohre der großen Produktionshalle werden abgebaut. Das ehemalige Gummilager, errichtet aus Asbest-Bauteilen, soll abgerissen werden.

sal

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