Der Chor Germania und die beiden gemischten Chöre aus Bassum und Bramstedt begeisterten in der Christuskirche

Zwischen „Moon River“ und „Halleluja“

Starker Auftritt: Der Syker Gesangverein Germania bot den Zuhörern in der Christuskirche ein besonderes Konzerterlebnis.

Syke - SYKE · Chorkonzerte auf diesem hohen Niveau mit der hör- und spürbaren Freude der rund 80 Sänger aus Syke, Bramstedt und Bassum dürfte es in Syke durchaus öfter geben.

In der Christuskirche, mit ihrer ausgeprägten Akustik prädestiniert für den Chorgesang, zeigten sich der Gesangverein Germania von 1846 Syke, der Gemischte Chor Bassum und der Gemischte Chor Bramstedt von ihrer besten Seite.

Sie boten ein Konzert, das den Freunden des Chorgesangs einen Nachmittag bescherte, der lange in Erinnerung bleiben dürfte. Ein Erfolg insbesondere für die beiden Dirigentinnen Daniela Prodescu (Germania Syke und Gemischter Chor Bassum) sowie Gudrun Michalski (Bramstedt) die ihre Sängerschar auch auf die gemeinsamen Auftritte bestens eingestimmt hatten.

Dem „Dankeschön an Freunde“, das die drei Chöre am Ende gemeinsam sangen, folgte das Dankeschön des Publikums in Form anhaltenden Beifalls an die Dirigentinnen und Sänger. Eingeschlossen darin Christiane Fricke (frühere Dirigentin des Germania-Chores) am E-Piano und Volker Galperin, der als Moderator durch das Programm führte und einleitend der Meinung war: „Das stört weniger, als wenn ich mitsingen würde.“

Einer der Höhepunkte war das vom Gesangverein Germania und dem Gemischten Chor Bassum gesungene „Halleluja“, mit dem Gali Atari und die Gruppe Milk & Honey 1979 für Israel den Grand Prix gewonnen  hatten.

Mit dem schwungvollen „Singen, klingen, Freude bringen“ leitete der gastgebende Chor das Konzert ein. Dem folgte eine Hommage an die Musik mit „Musik ist wie die Sonne“, bei dem es weiter heißt: „…ein schöner Traum vom Glück“.

Wenn es vor der Kirche auch kalt war, die Chöre brachten mit ihren Liedern Wärme in die Herzen der Zuhörer. Ein gesangliches Erlebnis bereitete Germania im ersten Teil mit dem peruanischen Lied „El Condor Pasa“, das Daniel Alomia Robles 1913 komponiert hat.

Im zweiten Teil gab es mit Mozarts „Unsere kleine Nachtmusik“, „Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany“ und „Es zieht ein Lied in die Welt“ sogar noch eine  Steigerung.

Beachtlich, was Daniela Predescu aus dem kleinen Syker Chor geformt hat.

Eindrucksvoll war auch der Auftritt des Bassumer Chores, der schwungvoll „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühn“, „Barcarole“ und einen Beitrag aus dem „Zauberer von Oz“ bot.

Der jüngste Chor im Trio war der Gemischte Chor Bramstedt, der in diesem Jahr 50 Jahre alt wird.

Es war beeindruckend, wie sich der Chor unter der Leitung von Gudrun Michalski auch schwerer Kirchenmusik angenommen und mit dem „Sanctus“ oder dem „Halleluja“ einen großen Anteil am Erfolg des Konzerts hatte.

Eines fiel bei allen Chören auf: Es fehlen Männer. Wobei man denen, die in den Chören mitsangen, bescheinigen muss, dass sie sich stimmlich nicht haben unterkriegen lassen.

n Dieter Niederheide

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