Planungsausschuss beschäftigte sich mit dem Umbau des Feuerwehrhauses in Bruchhausen-Vilsen

„Zustand auf Dauer nicht tragbar“

Das Feuerwehrgerätehaus in Bruchhausen-Vilsen soll im hinteren Bereich ausgebaut werden.

Br.-Vilsen - (lil) · Der für dieses Jahr geplante Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Bruchhausen-Vilsen stand am Dienstagabend im Fokus der Sitzung des Planungsausschusses der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen.

„Wir haben uns im vergangenen Jahr alle Feuerwerhäuser angeschaut und verschiedene Sachstände festgestellt“, sagte Ausschussvorsitzender Heiko Albers. Danach erläuterte Bauamtsleiter Bernd Bormann den Ausschussmitgliedern und Zuhörern in einer Präsentation den Ausbauplan, dessen ersten Entwurf er am Vortag von Architekt Ralf A. Heuter aus Bruchhausen-Vilsen erhalten hatte.

Der Zustand des Feuerwehrgerätehauses, „insbesondere die Umkleiden und die Unterbringung der Feuerwehrkameraden“, sei auf Dauer nicht tragbar, gab Bormann zu Protokoll. So sollen rund 240 000 Euro in die Baumaßnahmen fließen. Im Detail bedeute dies, dass die Fahrzeughalle nicht verändert werde. Im hinteren Bereich werde ein Ausbau erfolgen, in dem Umkleiden und sanitäre Anlagen sowohl für die männlichen als auch weiblichen Brandschützer entstehen sollen.

Des Weiteren ist laut Bormann ein zusätzlicher Raum für die Unterbringung der Jugendfeuerwehr sowie ein Raum für die Atemschutzgeräteüberwachung geplant. Hinzu komme ein Außenlager für „Gerätschaften, die nicht ganz so häufig gebraucht werden“. Ein Carport für das Mannschaftstransportfahrzeug sei zwar in der Planung miteinbezogen worden, jedoch „kostentechnisch eine Aufgabe, die die Feuerwehr selbst erledigen muss“.

25  000 Euro sollen die Kosten für das Dach betragen. Dabei handele es sich um ein leicht geneigtes Flachdach. Zur optischen „Auflockerung“ der Außenansicht sei unter anderem ein „feuerwehrrotes“ Aluwellen-Element angedacht.

In Kürze trifft sich die Verwaltung mit der Feuerwehr bezüglich deren Eigenleistung, der Kosten insgesamt sowie der weiteren Planung. „Ich hoffe, dass das Ganze nicht so eine Odyssee wird wie beim Feuerwehrhaus in Schwarme.“ Mit diesem Wunsch schloss der Bauamtsleiter seine Präsentation ab und übergab das Wort an den für die Feuerwehren zuständigen Rathausmitarbeiter Ralf Rohlfing.

Rohlfing stellte weitere Investitionen für die Feuer- wehren der Samtgemeinde vor. Unter anderem sehe das Investitionsprogramm für die Gerätehäuser in Engeln, Martfeld und Süstedt 30 000 Euro vor, für Maschinen und technische Anlagen wie Zwei-Meter-Band-Funkgeräte, Streckenleitern und Zelte für die Jugendfeuerwehr eine Summe von 25 000 Euro. „Ich glaube, dass die Feuerwehr gut mit dem Geld umgeht“, sagte Rohlfing.

In den Haushaltsplanentwurf, für den sich die Mitglieder mit einer Gegenstimme aussprachen, hatte der Ausschuss eine Verpflichtungsermächtigung von 70 000 Euro für einen neuen Einsatzleitwagen aufgenommen. Dessen Auslieferung ist für Anfang 2011 vorgesehen.

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