Stadt schildert Einrichtungen in 2011 komplett neu aus

„Ziemlich verkommen“

Dieses Schild hat auch bald ausgedient.

Bassum - TWISTRINGEN (tw) · Nicht nur auswärtige Gäste bedauern immer häufiger oder kritisieren auch, dass die zahlreichen touristischen und öffentlichen Einrichtungen der Stadt Twistringen schlecht, unzureichend oder überhaupt nicht ausgeschildert sind.

Abhilfe soll nun ein in den vergangenen Monaten im Rathaus entwickeltes Konzept bringen, dass Wirtschaftsförderer Carsten Werft diese Woche im Bauausschuss des Stadtrates präsentiert hat.

Bürgermeister Karl Meyer ging noch weiter: „Eine vernünftige Ausschilderung ist auch aus Image-Gründen für unsere Stadt wichtig.“ Alle Standorte sollen im kommenden Jahr neu, einheitlich und modern ausgeschildert werden. Einige Hinweisschilder seien „schon ziemlich verkommen“.

Häufiger sei die Stadtverwaltung darauf angesprochen worden, dass Ortsunkundige nur schlecht ihre Ausflugsziele finden, erläuterte Carsten Werft – ob es sich dabei um das Museum der Strohverarbeitung am Kapellenweg handele, um das Dorfmuseum Ridderade, um Delmequelle, Erholungsort Heiligenloh, Hünenburg, Beerenlehrpfad, Freibad, Hochzeitswald, Galerien, Rathaus, Stadtbücherei, Jugendhaus, Schulen, Sporthallen, Hotels und Gaststätten oder auch Gymnasium und Heiligenloher Henckemühle.

Zurzeit wird das Ausschilderungskonzept mit Vereinen, Verbänden, Kreisbehörde, Straßenbauverwaltung und weiteren zuständigen Einrichtungen abgestimmt. Auch die Vorwegweiser außerhalb Twistringens, an den Ausfallstraßen, sollen modern gestaltet werden.

Im Zug des Twistringer Verkehrskonzeptes werde die Hinweisschilder-Aktion auch ein Beitrag zur besseren Lenkung der Verkehrsströme sein, erklärte der Wirtschaftsförderer im Fachausschuss. Damit würden unnötige Suchfahrten von Gästen vermieden.

Schilder-Beispiele zeigte Werft aus den Orten Amelinghausen und Bruchhausen-Vilsen. Im kommenden Jahr stehen nämlich die Auswahl der Schilder, die Überprüfung der vorhandenen Beschilderung, die mögliche Beseitigung überflüssiger oder auch abgängiger Hinweise an. Bestes Beispiel: „St. Annenstift“. Dies sei nicht mehr aktuell.

Ins Auge gefasst hat die Stadtverwaltung 35 bis 45 neue Schilder. „Wir werden unser Konzept komplett im neuen Jahr umsetzen“, betonte der Wirtschaftsförderer. Ausschussmitglied Manfred Rickers, auch Marhorster Ortsbürgermeister, warb darum, ebenfalls Ortsverbände sowie Heimat- und Bürgervereine mit ins Boot zu nehmen. Bürgermeister Meyer: „Wir werden alle Ortsbürgermeister ansprechen.“

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