DRK Kirchweyhe freut sich über die gute Resonanz seiner Weihnachtswunschbaum-Aktion

130 Wünsche hängen an der Tanne

Von der Weihnachtstanne, die in der Kirchweyher Kreissparkasse hängt, können Bürger die Wunschzettel abnehmen, um Weyher Kindern eine Freude zu bereiten. Alle Zettel sind nummeriert – die Nummern fangen aber erst bei 101 an.

Weyhe - KIRCHWEYHE (sie) · Mit der Resonanz auf ihre Weihnachtswunschbaum-Aktion sind die Verantwortlichen des Kirchweyher DRK-Ortsvereins sehr zufrieden, berichtet Heinrich Warneke vom Vorstand.

Mehr als 130 Kinder aus Weyhe haben Geschenkewünsche angegeben. Einige von ihnen hängen seit Sonntag am Weihnachtsbaum der Kreissparkasse Kirchweyhe bereit, abgepflückt und von Bürgern erfüllt zu werden. 30 Zettel haben Weyher bereits mitgenommen.

Während sich die Fünf- bis Achtjährigen eher Legosteine und Puppen wünschen, bevorzugen Neun- bis 13-Jährige eher technisches: Da stehen mp3-Player hoch im Kurs. Aber auch ein gebrauchtes Laufheck und Spielzeug für den Kinderwagen wünschen sich Weyher. „Die Liste ist breit gefächert“, sagt Warneke. Zusammen mit Heinrich Schierenbeck und Ingrid Söfty hatte Warneke sich die Aktion ausgedacht, um Kinder finanzschwächerer Eltern ein Geschenk zukommen zu lassen.

Bis zum Sonnabend, 11. Dezember, haben Bürger Gelegenheit, Gutes zu tun und einen Wunsch zu erfüllen.

Großen Wert hat der kleine Organisationskreis des DRK darauf gelegt, dass die Daten anonymisiert sind und die Geschenke nicht direkt übergeben werden. So sollen Bürger ihre verpackten Geschenke bis zum Freitag, 17. Dezember, im Friseursalon Söfty abgeben. Das Organisationsteam will dann die anonymisierte Wunschbaum-Karte mit der Zwillingskarte, auf der auch die Adresse verzeichnet ist, wieder zusammenführen und die Geschenke dann persönlich bis Weihnachten zustellen. Heinrich Warneke erklärte, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben wird. Man will aus dem ersten Lauf lernen. So hat es sich gezeigt, dass kaum ausgefüllte Wunschzettel aus den Kindergärten gekommen sind. Man habe rechtzeitig nachgesteuert und dann das Sozialamt der Gemeinde gewinnen können, die Zettel auszulegen. „Von dort kamen schließlich auch die meisten Wunschzettel“, erläuterte Warneke. „Wir haben gelernt, dass die Schwelle der Eltern in den Kindergärten größer ist als angenommen.“

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