Zuschuss für Bau des Zentrums für Werkstoffe und Technik in Diepholz

Wirtschaftsministerium fördert FHWT-Erweiterung

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Thomas Rachel (l.), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig ließen sich bei dem Besuch an der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Geräte von Prof. Dr. Carsten Bye erklären. ·

Diepholz - Für den 1. August ist der erste Spatenstich vorgesehen: Dem Bau des Zentrums für Werkstoffe und Technik (ZWT) an der Ginsterstraße als Erweiterung der Privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik (FHWT) steht nichts mehr im Wege. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat nun auch seinen Anteil an der Förderung zugesagt.

Die Leitung der FHWT geht davon aus, dass der Anteil des Ministeriums aus der Strukturförderung die noch benötigten 995 000 Euro beträgt. Stadt und Landkreis Diepholz unterstützen das ZWT ebenfalls. 70 Prozent der mit knapp acht Millionen Euro kalkulierten Kosten übernimmt die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup-Stiftung.

Der Neubau und die vom niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) angekündigte Förderung der FHWT-Erweiterung war ein Thema beim Besuch von Thomas Rachel (CDU) gestern in der Fachhochschule an der Schlesierstraße. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung war auf Vermittlung des heimischen Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig in die FHWT gekommen. Er wurde von Vertretern der Fachhochschule mit Präsident Prof. Dr. Jons T. Kersten an der Spitze, von Landrat Cord Bockhop, Bürgermeister Dr. Thomas Schulze, Bernd Öhlmann und Bernd Habersack von der Diepholzer Wirtschaftsförderungsgesellschaft sowie von den heimischen CDU-Politikern Dr. Dr. Wolfgang Griese und Marcel Scharrelmann begrüßt.

Prof. Dr. Carsten Bye erläuterte dem Gast den Aufbau der FHWT, an der rund 600 Studenten duale Studiengänge absolvieren – davon gut 200 in Diepholz (Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen). Vom ZWT, das Prof. Bye konzipierte, sollen auch heimische Firmen profitieren, die dort Werkstoffe und Produkte prüfen lassen können – was die FHWT in gewissem Umfang schon heute anbietet.

Thomas Rachel erläuterte die verstärkte Förderung von Hochschulen durch die Bundesregierung.

Er nahm auch Kritik mit: Prof. Bye merkte an, dass private Fachhochschulen bei der Verteilung von staatlichen Mitteln benachteiligt würden. · ej

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