Bereits seit 30 Jahren Altkleidersammlung im Kolpingwerk

„Wir holen an der Haustür ab“

Bassum - TWISTRINGEN (sms) Nach einem festlichen Gottesdienst sind mehr als 150 Menschen am vergangenen Sonnabend von der St.-Anna-Kirche zum Pfarrzentrum gepilgert, um dort gemeinsam „30 Jahre Altkleidersammlung des Kolpingwerkes“ zu feiern. Gäste sowie Mitglieder des Kolping-Bezirkes Bremen-Unterweser erfreuten sich auch an der gemeinsamen Kaffeetafel.

Unter Leitung von Bezirkspräses Pastor Frank Rosemann aus Bremen hatte um 15 Uhr der Gottesdienst begonnen und Rosemann dazu Texte aus dem Sonntagsevangelium, insbesondere der Heilungsgeschichte von Jesus, ausgewählt. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst durch die Kolpingskapelle Vechta.

Anschließend begrüßte zunächst der Vorsitzende der Twistringer Kolpingfamilie, Walter Beckmann, die Anwesenden und übergab das Mikrophon an Hildegard Kreyenborg, Bezirksvorsitzende des Kolping Bremen-Unterweser. „Wir haben gebetet, wir haben gearbeitet. Jetzt möchte ich, dass wir gemeinsam feiern“, betonte Kreyenborg.

Unter den Teilnehmern waren nicht nur Mitglieder der Kolpingfamilie, sondern auch zahlreiche Unterstützer der Altkleidersammlung begrüßt. Entstanden ist diese Aktion vor 30 Jahren durch die weltweite Ausbreitung des Kolpingwerkes. „In den armen Ländern wurde viel benötigt, vor allem Kleidung und Nahrungsmittel“, so Bezirksvorsitzende Kreyenborg. Deshalb habe man dringend finanzielle Mittel gebraucht. Daraus ist schließlich die etwas „andere“ Altkleidersammlung entstanden.

Denn der Kolping sammelt persönlich die Kleidung bei den Spendern ein, die sich vorab schriftlich dafür angemeldet haben. „Wir fahren zu den Spendern und holen die Altkleider an der Haustür ab“, erklärte Hildegard Kreyenborg. In diesem Jahr seien auf diese Weise 54 Tonnen zusammen gekommen. Die habe man an eine Firma weiter verkauft. Der Erlös ist am Sonnabend im Twistringer Pfarrzentrum an die Vorsitzenden der Diözesen Osnabrück und Hildesheim feierlich übergeben worden. „Das Geld wird von diesen beiden Diozösen für Projekte in Entwicklungsländern eingesetzt, speziell zur Unterstützung von Schulen, Kindergärten und von Kleinunternehmen“.

Nach der Scheckübergabe machten sich die Teilnehmer der Jubiläumsfeier auf den Weg zum Pfarrhaus St.Anna, wo in „Pastors Garten“ mit einem Grillfest der Sonnabend in gemütlicher Runde endete.

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