Gemeinde Stuhr und Brinkumer Interessengemeinschaft sehen sich gut aufgestellt / 90 Gäste bei Neujahrsempfang

Wimmelmeier: „Hier brummt es“

Gut 90 Gäste nutzten den Big-Empfang zum Informations- und Meinungsaustausch.

Stuhr - BRINKUM (pk) · Wenn es in einer Gemeinde so richtig läuft, hat in der Regel auch der Wirtschaftsförderer Grund zu strahlen. Entsprechend gut gelaunt war gestern auch die Stuhrer „Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Veraltung“, Lothar Wimmelmeier, beim Neujahrsempfang der Brinkumer Interessengemeinschaft (Big) im Bremer Tor. Er konnte den gut 90 Gästen zwischen Suppe und Hauptgang viele positive Zahlen servieren, die die enorme Wirtschaftskraft der Nordkreisgemeinde dokumentieren.

Der Wirtschaftsförderer räumte zum Beispiel mit dem gängigen Vorurteil auf, Stuhr sei eine Schlafstadt. Vielmehr arbeiteten dort 12 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, es gebe unter den 33 200 Einwohnern aber nur 10 500 Erwerbstätige. Eine solche Quote sei nicht nur in der Region, sondern auch in Niedersachsen, ja im Bundesgebiet herausragend. Eine weitere Zahl: Die Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent grenze nahezu an Vollbeschäftigung, habe Wimmelmeier ein Mitarbeiter der Arbeitsagentur anerkennend versichert. Ebenso prächtig: die Steuereinnahmen pro Kopf. Auf jeden Stuhrer kommen demnach 992 Euro (Weyhe liege bei 890, der niedersächsische Schnitt bei 732 Euro).

Stuhr profitiere von seiner ausgezeichneten Lage an wichtigen Verkehrsachsen und seiner Nähe zu Oberzentren. Der Wirtschaftsförderer hob den Handel in Brinkum-Nord und Groß Mackenstedt hervor, richtete sein Augenmerk aber auch die anderen Gewerbegebiete und auf Industrieansiedlungen.

Für die Bremer Straße in Brinkum stellte Wimmelmeier 2011 den Bau eines Bürozentrums in Aussicht. Davon erhofft er sich sekundäre Ansiedlungen.

Zwar „brummt es“ in Stuhr, aber es gebe auch in Zukunft weitere wichtige Projekte, so neue Gewerbeansiedlungen, die Versorgung der Gebiete mit Breitband-Internetzugang sowie der Bau der neuen B6.

Eingangs hatte Big-Vorsitzender Rainer Mewe das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Dabei zog er ein rundum positives Fazit, was den Mitgliederbestand und die vielen Aktionen der Werbegemeinschaft betrifft. So hob er den ersten Brinkumer Schweinemarkt hervor, dessen Organisationsteam einen zweiten und das Frühlingserwachen plant. Auch der Stuhrer Adventskalender sei ein voller Erfolg gewesen. Die Mitwirkung der Big beim Brinkumer Adventsmarkt an der Kirche habe diesem ebenfalls sehr gut getan.

Auch die ersten Veranstaltungen in Brinkum im neuen Jahr seien zufriedenstellend verlaufen: das Kohlfestival (auch ohne offene Geschäfte) und der verkaufsoffene Sonntag in Brinkum-Nord am 2. Januar mit außerordentlich regem Zuspruch.

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