Ehrung für langjährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Quernheim am 86. Geburtstag

Wilhelm Schmeltekopf seit 60 Jahren im Einsatz

Karl-Heinz Meier (l.) gratulierte seinem Schwiegervater Wilhelm Schmeltekopf (2.v.l.) zum Geburtstag und zur Ehrung. Weitere Glückwünsche kamen von (v.l.) Diethelm Schmidt, Jürgen Hoffschneider, Dieter Berg, Horst Nicolai und Friedhelm Dannhus.

Lemfoerde - QUERNHEIM (sbb) · An seinem 86. Geburtstag, am Silvestertag 2009, hatte Wilhelm Schmeltekopf noch einmal als Beweis für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Quernheim stolz seinen Feuerwehrrock angezogen, zum Empfang für die langjährigen Kollegen.

Im Hause seines Schwiegersohns Karl-Heinz Meier in Quernheim fand ein freundlicher Empfang vieler Feuerwehrkollegen aus Quernheim, der Samtgemeinde und des Kreises statt. Erster stellvertretender Kreisbrandmeister Dieter Berg, Gemeindebrandmeister Friedhelm Dannhus und stellvertretender Gemeindebrandmeister Diethelm Schmidt hatten die Ehre, dem Jubilar nach 60 Jahren freiwilliger Ortfeuerwehrarbeit alle besten Wünsche persönlich zu übermitteln und ihm dazu aufrichtig zu gratulieren.

Sie ehrten den stetigen Einsatz, der die Zurückstellung vieler persönlicher Interessen bedeutete, seine überaus regelmäßige Dienstbeteiligung, Strenge und Disziplin und sein „infizierendes Wesen“ in Sachen Feuerwehr, denn unter seiner Führung konnte er viele engagierte freiwillige Feuerwehrleute rekrutieren. Neben Grautlationen bekam der Jubilar natürlich auch eine Ehrenurkunde.

Der Blick in eines der alten handgeschriebenen Protokollbücher, einer Art Logbuch der Feuerwehren, in denen alle Generalversammlungen und Jahresrückblicke inklusive der Einsätze in der Gemeinde oder der Hilfeeinsätze bei fremden Wehren dokumentiert sind, zeigte, dass der Jubilar am 1. Oktober 1949 in die Freiwillige Feuerwehr Quernheim eingetreten war. Das Amt des Ortsbrandmeisters bekleidete er mehr als 15 Jahre von Anfang der 60er bis Ende der 70er Jahre. Er war Autodidakt und wusste intuitiv immer, wie er helfen konnte. Und offensichtlich vermittelte er seine tiefe Verwurzelung in der Quernheimer Gemeinde, in die er selber durch Einheirat kam, an seine Kinder und Kindeskinder.

Mit seinem Schwiegersohn und Ehrengemeindebrandmeister Karl-Heinz Meier war bereits die nächste Generation aktiver freiwilliger Feuerwehrarbeit hervorgegangen und beim Blick in die Gästerunde schien es auch so zu bleiben, denn Enkel und Urenkel zeigten bereits reges Interesse.

Auch Quernheims Bürgermeister Friedhelm Winkelmann ließ es sich an diesem Silvestermorgen nicht nehmen, dem Jubilar zu seinem nicht selbstverständlichen 60-jährigen Einsatz zu gratulieren.

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