Jugendhaus Martfeld feiert fünften Geburtstag / Beschwerde von Anwohner

„Wie ein zweites Zuhause“

Viel Spaß hatten die Kinder auf der Hüpfburg. ·
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Viel Spaß hatten die Kinder auf der Hüpfburg. ·

Martfeld - Spiel, Spaß und gute Laune – das Jugendhaus Martfeld feierte Sonnabend mit vielen Gästen seinen fünften Geburtstag. Aus diesem Anlass hatten die Organisatoren um Jugendhausleiter Sven Böhm ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

Auch Martfelds Bürgermeisterin Marlies Plate fand Zeit für einen Besuch. „Wir sind stolz, auf fünf erfolgreiche Jahre zurückblicken zu können“, sagte sie in ihrer Rede. Das Jugendhaus habe in den vergangenen Jahren ganze Arbeit geleistet. Für viele Kinder sei es wie ein zweites Zuhause geworden.

Am Nachmittag gab es von einem Torwandschießen über Riesen-Dart bis hin zu Geschicklichkeitsspielen und Verkleiden alles, was das Kinderherz begehrt. Die Kreissparkasse Syke hatte eine bunte Hüpfburg zur Verfügung gestellt. Künstlerisches Geschick bewiesen die Gäste beim Specksteinbasteln. Der Heimat- und Verschönerungsverein Martfeld bot den Bau von Insektenhotels an: Aus Holzplatten und vielen Naturmaterialien entstanden die „Wohnungen“.

Die Feuerwehr hatte für alle Action-Fans ein Kanister-Schießen aufgebaut. Das Besondere daran: Die Jugendlichen schossen nicht wie üblich mit Wasserpistolen, sondern mit dem großen Wasserschlauch aus dem Feuerwehrfahrzeug.

Neben der Kinder- steht vor allem die Jugendarbeit im Fokus des Teams um Sven Böhm. „Das Alter der Jugendlichen ist in den fünf Jahren stetig gestiegen“, sagte er. Das „Juhama“ bietet neben einmaligen, besonderen Aktivitäten jede Woche ein interessantes Programm. Von montags bis donnerstags, in Zukunft auch wieder freitags, gibt es eine große Spannbreite an Angeboten. Für die jüngere Generation ist genauso etwas dabei wie für die älteren Kids.

Der Werdegang der Kinder liegt dem Team am Herzen. „Sie lernen hier, Verantwortung zu übernehmen, Aufgaben selbst zu erledigen und sich einem sozialen Umfeld anzupassen“, erklärt Böhm seine durchaus pädagogische Arbeit im Jugendhaus. Auch die Vermittlung von Werten und Normen sowie die Förderung der Selbstständigkeit gehören zum Konzept. Und so übernahmen die Teenager auch Verantwortung und viele Aufgaben rund um die Geburtstagsfeier: Aufbau, Organisation und Ablauf lagen mit in den Händen des Nachwuchses.

Bis in die Nacht dauerte die Geburtstagsfeier am Sonnabend. Abends stand die Weyher Band „Eternal Spirit“ auf einem zur Bühne umfunktionierten Lkw, den das Technische Hilfswerk Hoya bereitgestellt hatte – allerdings nicht lange: Denn um 22.20 Uhr rückte die Polizei an. Ein Anwohner hatte sich über den Geräuschpegel beschwert. „Schade, dass das trotz der großen Ankündigung der Feier passiert ist. Die vielen ehrenamtlichen Helfer waren auch etwas enttäuscht“, meint Böhm, der sich etwas mehr Verständnis und Wertschätzung für die Veranstaltung gewünscht hätte und von einem „etwas bitteren Beigeschmack“ spricht.

Der guten Stimmung tat der Vorfall aber keinen Abbruch. Die 40 Gäste und die Musiker zogen ins Jugendhaus um. „Alle Besucher haben mit angepackt“, freut sich Böhm. Bei der Musik von „Eternal Spirit“ und den DJs Monoton und Dejan feierten die Leute weiter und hatten viel Spaß. Böhm fasst zusammen: „Wer nicht hier war, hat wirklich was verpasst.“ · jaw/mah

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