Verbraucherzentrale berät am Dienstag im Weyher Rathaus

Zuschüsse bei Gebäudesanierung

Wie hoch der Zuschuss ist, kann von der jeweiligen Energieeffizienz des Gebäudes abhängen.
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Wie hoch der Zuschuss ist, kann von der jeweiligen Energieeffizienz des Gebäudes abhängen.

Weyhe – Die Verbraucherzentrale Bremen informiert am Dienstag, 1. September, von 14 bis 18 Uhr im Weyher Rathaus über die Möglichkeiten zum energieeffizienten Sanieren und Bauen. Freie Termine, darauf weist Weyhes Wirtschaftsförderer Dennis Sander hin, gibt es aber nur noch ab 14 und 14.45 Uhr. Grundsätzlich gebe es zwei Kreditanstalt-für-Wiederaufbau-Förderprodukte (KfW), heißt es von Verbraucherzentrale.

Direktzuschüsse und Kredite

Neben direkt ausgezahlten Zuschüssen seien dies zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss, bei dem der Kreditbetrag nicht vollständig zurückgezahlt werden müsse. Die Zuschüsse sind gestaffelt: Je energieeffizienter das Gebäude nach Abschluss des Vorhabens ist, desto großzügiger ist die Förderung. Als Maßstab gilt das KfW-Effizienzhaus, so die Verbraucherzentrale.

Der Wert 70 entspreche beispielsweise dem aktuellen gesetzlichen Neubaustandard nach der Energiesparverordnung, erläutert Raymond Krieger. Bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten werden in manchen Fällen bezuschusst. „Bezogen auf eine maximale Summe von 120 000 Euro pro Wohneinheit entspricht dies einer Maximalförderung von 48 000 Euro“, rechnet Energieberater Raymond Krieger vor. Bei einfachen Sanierungsarbeiten winke Eigenheimbesitzern ein Fördersatz von 25 Prozent. Für Fenstererneuerungen oder Dachsanierung könnten 20 Prozent der Investitionskosten erstattet werden. Bei Neubauten würden die Fördersätze zwischen 15 und 25 Prozent liegen, also maximal 18 000 bis 30 000 Euro pro Wohneinheit. Die Anträge können entweder online auf dem KfW-Portal oder im Fall eines Kredits bei der eigenen Hausbank gestellt werden. Hausbesitzer, die auf eine moderne Heizungsanlage umstellen wollen, hätten Aussicht auf eine Förderung von 30 bis 45 Prozent. Förderstelle in diesem Fall ist jedoch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de).

Beratungstermine rund um die Themen Heizung, Energiekosten, baulicher Wärmeschutz, erneuerbare Energien und Fördermittel können Interessierte bei Dennis Sander als Ansprechpartner bei der Gemeindeverwaltung unter der Telefonnummer 04203/71218 vereinbaren. Auch einen Energie-Check in den eigenen vier Wänden bietet die Verbraucherzentrale an.

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