Neuer Pächter

ZSA-Gaststätte in Weyhe: Eröffnung für den 1. Dezember geplant

Schaut sich den Thekenbereich an, der neu gestaltet wird: Mario Berisha.
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Schaut sich den Thekenbereich an, der neu gestaltet wird: Mario Berisha.

Noch hängt das Schild „Stradi’s Inn“ an einer Außenmauer der Sportlergaststätte, die sich auf dem Gelände der Zentralen Sportanlage (ZSA) in Weyhe befindet. Das wird sich bald ändern, denn das Gebäude hat einen neuen Pächter. Die Eröffnung ist für den 1. Dezember geplant. 

Weyhe – Mario Berisha ist der neue Pächter der Sportlergaststätte auf der Zentralen Sportanlage (ZSA) in Weyhe. Er möchte für die kommenden fünf Jahre die Geschicke lenken, sagt er. So lange gehe sein Vertrag. Er sei aber auch in der Lage, nach knapp einem Jahr die Reißleine zu ziehen – das könne ebenso die Gemeinde Weyhe als Vermieterin.

Seit einigen Tagen geben sich in diesem Gebäude die Handwerker die Klinke in die Hand, um dort ein modernes Bistro entstehen zu lassen. Berisha äußert sich zuversichtlich, am Mittwoch, 1. Dezember, zu öffnen. Er hat für das neue Bistro, was auf dem ZSA-Gelände entstehen soll, viele Ideen.

Das etwa 120 Quadratmeter große Lokal habe er in keinem guten Zustand vorgefunden, sagt der Unternehmer. Er habe einen jahrelangen Investitionsstau entdeckt. „Deshalb muss ein fünfstelliger Betrag investiert werden“, sagt Berisha. Der Fußboden musste geschliffen, der Tresen-/Küchen-Bereich entkernt werden. Zudem wurden Stromleitungen verlegt.

ZSA-Gaststätte in Weyhe: „Wir machen alles neu“

Das bisherige Kühlsystem wurde ebenso entsorgt wie die Bierleitungen. „Wir machen alles neu“, so Berisha. Derzeit werden neue Kanäle und Estrich verlegt. Eine Küche mit modernen Geräten und neuen Fliesen soll den Umbau abrunden.

Außerdem investiert der Unternehmer in neue Tische und Stühle. Das alte Mobiliar sei nicht mehr zu gebrauchen gewesen und sei in einen Container geworfen worden. Und was passiert mit den vielen Pokalen, über Jahrzehnte gesammelt und angestaubt, die zum Beispiel über dem Tresen stehen, sowie mit den Fotos und Plaketten? Sie sollen einen neuen Ehrenplatz bekommen – in einer Vitrine des SC-Weyhe-Clubhauses.

Berisha freut sich, im Bistro bald ein Stück weit in die Rolle eines Vereinswirtes zu schlüpfen. „Ich habe selbst als Sportler und mit der Familie eine Beziehung zur ZSA“, erklärt der 48-Jährige seine Begeisterung für das neue Projekt. Er selbst spielt Fußball bei den Alten Herren des SC Weyhe. Und seine drei Kinder mögen es ebenfalls, Bälle ins Tor zu kicken. Seine Tochter spielt Fußball beim TSV Lahausen, seine beiden Jungen kicken beim SC Weyhe und beim TuS Sudweyhe.

Der Unternehmer will an einer Tradition nicht rütteln, er will sie nur verändern. Berisha weiß, dass Sportler es mögen, nach einem Spiel oder einer Trainingseinheit Bier zu trinken oder Pommes zu verzehren. So war es beim langjährigen früheren Betreiber, der sein Geschäft zum Ende des vergangenen Jahres aufgegeben hatte. Dieses Angebot soll es wieder geben: Wurst und Pommes. Außerdem geplant: eine kleine Auswahl an Pasta-Gerichten und Pizza.

Wintergarten mit 40 Plätzen geplant

Der 48-Jährige ist im Gastrogewerbe kein Neuling. Er führt in Weyhe das Restaurant Dall’Italiano am Richtweg im Ortsteil Kirchweyhe. Das Unternehmen dort hat sechs Angestellte. Das Restaurant hat 80 Plätze und bekommt mit dem geplanten Wintergarten 40 Plätze dazu.

Mit der ZSA-Gaststätte betreibe der Unternehmer bald ein Gebäude, in dem es sich besonders gut feiern lässt. So etwas sei in der Wesergemeinde rar. Mario Berisha plant, den Raum auch zu einem Partyraum umzugestalten. „Das Gebäude ist wohl eines der wenigen in Weyhe, in dem man ungestört Party machen kann“, nennt Berisha den Standort als großen Vorteil.

Dieses Vereinsheim liegt zwischen der Hauptstraße und den Fußballplätzen und wird in der Nachbarschaft begrenzt von den Tennisplätzen und der ZSA-Halle auf der einen Seite und auf der anderen Seite von einem Parkplatz und dem Vereinsheim des TSV Weyhe-Lahausen. „In einem Zelt, das draußen aufgebaut werden könnte, können 300 Gäste feiern“, sagt er. „Ich möchte, dass alle Sportler vom Kindergarten-Alter bis zu den Alten Herren einen Platz bekommen, um ihre Feiern auszurichten“, nennt Mario Berisha seinen Anspruch.

Personal für seinen zweiten Standort gibt es noch nicht. Vorerst werde seine Ehefrau Zyhrije zur Überbrückung die Leitung im Bistro übernehmen. Gemeinsam wollen sie Ausschau nach Aushilfen halten. Beide wollen im Vereinslokal Adventsfeiern und Kohlfahrten ausrichten, kündigt Berisha an.

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