SPD wünscht Sanierungskonzept

ZSA: Sind die Umkleiden zeitgemäß?

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Zusammen mit Wolfgang Schaumann schauen sich die SPD-Mitglieder Frank Seidel, Astrid Schlegel und Jürgen Borchers (v.l.) in den Umkleiden und Duschen der ZSA um.

Weyhe- Von Sigi Schritt. Nicht zu schließende Fenster, Duschen, die schon mal die ganze Nacht durchplätschern und Umkleidekabinen für Fußballteams, die viel zu klein sind. Die SPD sieht an den Kabinen und im Sanitärbereich der Zentralsportanlage viele Mängel. „Die Zentralsportanlage ist in die Jahre gekommen und bedarf einer Sanierung“, sagt Frank Seidel, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Die Sozialdemokraten haben zu diesem Thema einen an den Rat gerichteten Antrag verfasst. Die Verwaltung soll nicht flicken, sondern soll laut Frank Seidel und Jürgen Borchers ein Konzept zusammen mit dem Gemeindesportring und den beiden Vereinen SC Weyhe und TSV Weyhe-Lahausen erarbeiten, wie der Umkleidebereich überplant und nach den Bedürfnissen der Vereine angepasst werden könnte. Sollte dies nicht funktionieren, sollten die Rathausmitarbeiter ermitteln, ob „eine Erweiterung oder eine Neuordnung“ möglich sei und welche Kosten entstehen.

Energiebericht bestätigt Handlungsbedarf

Jürgen Borchers zitiert außerdem den jüngsten Energiebericht, aus dem hervorgeht, dass in der ZSA die Verbrauche von Strom, Gas und Wasser angestiegen sind. „Wir sehen Handlungsbedarf, um die Situation nachhaltig zu verbessern.“

Durch das Dach regnet es durch und durch die Fenster zieht es, sagt Seidel, der die Anlage als Fußballtrainer kennt und benutzt. Das Gebäude sei eine „Energieschleuder“.

Besichtigung der Zentralen Sportanlage in Weyhe

Bei einer Begehung zusammen mit Wolfgang Schaumann vom Gemeindesportring und der Ratsvorsitzenden Astrid Schlegel zeigten Borchers und Seidel die vielen kleineren und größeren Macken. „Die in der Summe aber zuviel sind“, so Seidel.

Insgesamt gibt es elf Kabinen – nicht alle, aber die meisten sind sehr beengt.

Oft fehlt Warmwasser

Auf der ZSA gibt es sechs Plätze, die 56 weibliche und männliche Teams der beiden Vereine nutzen, so Schaumann. Am Wochenende ist auf den Plätzen Hochbetrieb – 40 Mannschaften treten in 20 Spielen gegeneinander an.

Wer im Anschluss duschen will, muss manchmal auf warmes Wasser verzichten. Obgleich die Duschköpfe im Nassbereich vor Jahren ausgetauscht worden waren, kann es jetzt durchaus passieren, dass der Hahn die Flüssigkeit über Stunden nicht zurückhält. Der Tank für warmes Wasser laufe leer.

Es ist aber nicht nur die Umkleide in die Jahre gekommen, sondern laut Seidel auch die Flutlichtanlage. „Auf dem Platz 5 musste ein Spiel abgebrochen werden, weil das Licht ausfiel.“ Auch der Turm sei unbenutzbar.

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