Wirtschaftsförderer schlägt Backshop als Standort für einen öffentlichen Trinkwasserspender vor

Finanzausschuss beschäftigt sich mit Tourismusfragen

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Helms bringt als Alternative ein Geschäft ins Spiel.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Auch wenn Wirtschaftsförderer Dieter Helms am Donnerstagabend im Finanzausschuss mehrfach betonte, kein Touristik-Fachmann zu sein, hatte er doch mit seiner Mitarbeiterin Angelika Wolf zahlreiche Ideen erarbeitet und damit Antworten auf touristische Fragen der SPD gefunden. Die Weyher Sozialdemokraten möchten Touristenströme, die auf dem Weser-Fernradweg und auf dem Jakobsweg unterwegs sind, umfassend über die Gemeinde informieren.

Den SPD-Vorschlag, die große grüne Hinweistafel über die Wesergemeinde am Dreyer Hafen an den Standort zu versetzen, wo sich in Dreye beide Wege trennen, will Helms anders umsetzen. Stattdessen favorisiert er die Aufstellung einer weiteren Tafel.

Außerdem regt die SPD an, die beiden Wege sowohl mit Logos der Gemeinde zu versehen als auch Hinweistafeln zu touristischen Zielen aufzustellen. „In Zusammenarbeit mit der Mittelweser-Touristik und dem Weyher Gästeführerinnen-Team um Erika Christmann haben wir ein Konzept dazu entwickelt, das in diesem Jahr umgesetzt wird.“

Die Sozialdemokraten wünschen sich auch einen Wasserspender, wie es ihn an vergleichbaren Radwanderwegen gibt. Als Standort komme das Gelände des Reisegartens in Betracht. Dazu merkte der Wirtschaftsförderer an, dass allein die Kosten für einen dazu benötigten Hauswasseranschluss einmalig 1200 Euro betragen. Das umfasse noch nicht einmal die Anschaffung für den Brunnen. Er will die Möglichkeit prüfen, einen Trinkwasserspender im „Dreyer Backparadies“ aufzustellen, weil dort auch eine Toilette zur Verfügung steht. Ob er denn bereits Kontakt mit dem Geschäft aufgenommen habe, wollte Ratsherr Elmar Könemund (Grüne) wissen. „Nein“, antwortete Helms. Er sehe eine Win-Win-Situation, zumal sich Touristen mit Proviant versorgen könnten.

Doch es scheint, dass die Rechnung des Wirtschaftsförderers aufgeht. Wie Jaqueline Esslinger, Junior-Chefin vom „Dreyer Backparadies“ gestern Morgen auf Anfrage mitteilte, stehe sie der Idee der Gemeindeverwaltung zumindest aufgeschlossen gegenüber. Sie und ihr Vater würden die Gespräche mit der Verwaltung abwarten. „Vielleicht können wir den Gästen ja auch ein Stück Kuchen verkaufen“, sagte Esslinger.

Fraktionsübergreifend ernteten Dieter Helms und sein Team Lob für die Konzepte.

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