„Freuen uns über jeden Tag“

„Weyhnachtsmarkt“ in Weyhe: Hoffen auf Öffnung bis zum 23. Dezember

Kleines Mädchen am Steuer eines Karussellautos.
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Karussell fahren mit dem Weihnachtsmann: Was gibt es Schöneres am ersten Advent?

Einer großen Beliebtheit erfreut sich in diesen Tagen der Kirchweyher „Weyhnachtsmarkt“. Besucher und Beschicker sind froh, dass die Veranstaltung stattfindet. Und alle hoffen, dass dies auch am 23. Dezember noch der Fall sein wird.

Weyhe – „Irgendetwas muss man den Kindern auch bieten“, fand Jessica Bliefernich – und machte sich am Samstag gemeinsam mit ihrer Familie von Leeste aus auf den Weg zum Weyher Marktplatz. Dort läuft noch bis zum 23. Dezember der 18. „Weyhnachtsmarkt“. In dem bunten Budendorf entfaltet sich ein rundes Angebot: Mehrere Kunsthandwerker haben dort genauso ihren Platz wie Bratwurst- und Crêpes-Buden, Glühwein-Stände, das Zelt des Autohauses Brandt und die Pfälzer Weinhütte.

Gleich am Eingang des Marktes thront ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum, nur einen Katzensprung weiter findet sich die Krippe von Bethlehem. Inmitten des Weihnachtsmarktes steht ein Kinderkarussell. Das war auch einer der Gründe, warum Jessica Bliefernich mit ihrer Familie nach Weyhe gekommen war: „Die Kinder wollten gerne Karussell fahren“. Vor dem Trampolin-Stand bildete sich ebenfalls schnell eine lange Schlange.

Geduldig lassen die Besucher am Eingang die Kontrolle des Impfnachweises über sich ergehen.

So sah es auch vor dem Eingang aus: Der Marktplatz-Verein um Heinz-Hermann Kuhlmann hatte das Gelände einzäunen lassen und vor dem Ein- und Ausgang Sicherheitskräfte postiert. Die kontrollierten gemäß der geltenden 2G-Regel ganz genau den Impfstatus der Gäste und ließen sich auch deren Personalausweise zeigen. Lange warten musste dennoch niemand. Dass auf dem Marktgelände Maskenpflicht herrschte, tat der guten Stimmung ebenfalls keinen Abbruch. Wer einen halben Meter Bratwurst oder einen heißen Glühwein genießen wollte, durfte die Maske währenddessen absetzen.

„Wir freuen uns, dass der Markt stattfindet, und sind echt zufrieden“, sagte Matthias Eggers von „Die Zapferei“ aus Sudweyhe. Er lobte die Entscheidung des Marktplatz-Vereins, der Mut bewiesen und den „Weyhnachtsmarkt“ nicht abgesagt hatte. Es sei zwar nicht so voll wie in anderen Jahren, aber das mache nichts: „Wir freuen uns über jeden Tag, an dem wir öffnen können.“

Mit Maske Weihnachtsmarkt-Luft schnuppern

Auch Fredo Bianchi von der „Glashütte“ aus Lahausen war mehr als glücklich darüber, dass er seine kunstvollen Glasarbeiten zeigen konnte: „Die Leute kennen uns und wissen zu schätzen, dass alles Handarbeit und keine Massenware ist“, sagte er. Auch Fredo Bianchi hofft, dass der Markt bis zum 23. Dezember geöffnet bleiben kann. Denn abgesehen von einem Herbstmarkt in Bremen seien alle anderen Märkte ausgefallen, auf denen er sonst sein Kunsthandwerk präsentieren und verkaufen kann.

Diese Hoffnung schwang auch bei Luci Purschke aus Brinkum mit, während sie Halbe-Meter-Bratwürste auf ihrem Grill wendete. „Ich freue mich, dass es läuft. Denn wir haben viel Ware gekauft“, sagte Luci Purschke. Dass es auch allen Gästen guttat, wieder Weihnachtsmarkt-Luft zu schnuppern, sah man ihnen trotz Maske an. Geöffnet ist der Markt montags bis freitags zwischen 15 und 21 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 21 Uhr.  ine

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