Jörn Emde und Kirsten Hasenbank ausgezeichnet

Wikinger und Bogenschützin sind Weyhes Sportler des Jahres

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Sportler und Sportlerin des Jahres sind Jörn Emde (links) und Kirsten Hasenbank. Horst Hoppe wird als einer von drei Trainern ausgezeichnet.

Weyhe - Auf die Frage, ob es denn bei der diesjährigen Sportlerehrung im Rathaus etwas besonders gebe, schmunzelte Wolfgang Schaumann, Vorsitzender des Gemeindesportrings Weyhe (GSW): „Lassen Sie sich überraschen.“ Und die Überraschung kam – in Form einer neuen Kategorie: „Besondere Ehrungen“.

Und die bekam Karl Wolfgang Baumgarten, der bereits 391 Läufe hinter sich hat, 22 davon über 100 Kilometer, und der erklärt habe, dass er nach der 400 aufhören möchte. „Das glaube ich ihm aber noch nicht so ganz“, sagte Schaumann. Zudem war er im Vorstand des ETSV Kirchweyhe und des SC Weyhe. Die zweite Auszeichnung ging an Shahla Ameri, die erst vor ein paar Jahren aus dem Iran nach Deutschland gekommen war, Tischtennisspielerin und Schiedsrichterin der höchsten Qualifikation ist.

Den Titel Sportler des Jahres durfte Jörn Emde von den Wiking Faltbootwanderern mit nach Hause nehmen, der schon Langstrecken von bis zu 6 048 Kilometer gepaddelt ist. Die Sportlerin des Jahres heißt Kirsten Hasenbank und gehört dem SV Dreye an. Sie betreibt einen ganz besonderen Sport, das 3D-Bogenschießen, bei dem sie Deutsche Meisterin wurde.

Korbball-C-Jugend aus Sudweyhe ist Mannschaft des Jahres

Die Mannschaft des Jahres ist die Korbball C-Jugend des TuS Sudweyhe, und die Trainer in dieser Kategorie heißen Tanja und Andreas Thran sowie Horst Hoppe vom SV Dreye.

Ein starkes Team: (von links) Malin Wetjen, Julie Walz, Martina Suhling, Torsten Holldiek, Ute Behrmann, Lucia Stannius, Benthe Kehlenbeck, Carolin Witt, Enna Behning und Laura Teske vom TuS Sudweyhe freuen sich über ihre Auszeichnung. 

Etwa 110 Gäste hatten sich zu der Sportlerehrung eingefunden, darunter auch Lokalpolitiker, was für Bürgermeister Andreas Bovenschulte nur folgerichtig war, denn „Politik schafft den Rahmen für den Sport“. 1,8 Millionen Euro hat die Gemeinde 2018 dafür veranschlagt das Menschen sich bewegen können, und „das Geld ist richtig angelegt“, ergänzte Schaumann, denn die Ergebnisse der Sportler seien hervorragend. „Weyhe bewegt sich“, so der Sportringleiter. Besonders freue ihn, dass auch Bürger mit Migrationshintergrund einen Zugang zum Sport fänden und Erfolge verzeichneten, denn Weyhe bewege sich nicht nur, „Weyhe ist auch bunt.“

Auf der Feier wurden noch viele weitere Sportler aus Weyhe geehrt. Ihre Namen werden in einem Artikel in der morgigen Ausgabe veröffentlicht.

juk

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