„Weyhnachtsmarkt“ eröffnet

40 Tage Budenstadt auf Marktplatz

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Der Posaunenchor spielt bei der Eröffnung des Kirchweyher „Weyhnachtsmarkts“.

Kirchweyhe - Die Beschicker des Weyher Wochenmarktes bauten noch ihre Stände auf dem Marktplatz ab, als nebenan der „Weyhnachtsmarkt“ offiziell eröffnet wurde. Schon vormittags hatten viele Neugierige die Budenstadt erkundet und sich das kleine Wäldchen angeschaut, das von einem wunderschön gewachsenen großen Tannenbaum überragt wird.

Als auch der Posaunenchor komplett war, eröffneten Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Heinz-Hermann Kuhlmann den Markt.

Bovenschulte lobte die herrliche Kulisse und die Möglichkeiten, die dieser Markt auch Weyher Hobbykünstlern biete. Er bedankte sich bei den Organisatoren für ihr Engagement und wünschte den Ausstellern viele zufriedene Besucher.

Heinz-Hermann Kuhlmann dankte den Ausstellern, die diesem Markt teilweise schon von Beginn an die Treue hielten und in jedem Jahr wiederkämen. „Wir sind schon so etwas wie eine Familie geworden.“ Der „Weyhnachtsmarkt“ habe jetzt eine ideale Größe, die Organisation werde erleichtert, weil es viel Unterstützung durch Betriebe gebe, auf deren Hilfe man jederzeit zurückgreifen könne: Bauunternehmer Hermi Wöbse, der die Weihnachtshütten heranschafft, Zimmermeister Burghard Kastens, der den großen Tannenbaum fällt und ihn auf dem Marktplatz errichtet, oder Tischler Hartmut Wolters, der beim Aufstellen der Hütten auch spät abends noch „mal eben“ Ausbesserungen vornimmt.

Kuhlmanns Dank galt auch der Gemeindeverwaltung, die sofort zugestimmt habe, als er den Plan vorstellte, den „Weyhnachtsmarkt“ um einen Wintermarkt zu verlängern, der am 21. Dezember beginnt und bis zum 6. Januar andauert. Darüber freuen sich auch die Schausteller, die ihre Buden, das Karussell und das Bungee-Jumping jetzt 40 Tage lang stehen lassen können.

Während der Eröffnung schlenderten erste Besucher über den Platz, schauten sich die Angebote an und überlegten, wie romantisch ein Marktbesuch am Abend sein würde, wenn die Lichter brennen und die Gäste sich in den Budengassen drängen. Sie schauten sich das Weihnachtszelt mit den Gemälden und der hölzernen Krippe an, die in den nächsten Wochen um mindestens eine Figur erweitert wird. Bildhauer Stefan Vogt schnitzt am 6., 13. und 20. Dezember jeweils ab 15 Uhr im Zelt ein weiteres Schaf, wobei ihm Interessierte über die Schulter schauen können.

bt

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