Weyher Theater stellt den neuen Spielplan für die kommende Saison vor

Komödien aus der Feder von Erfolgsautor Frank Pinkus

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Frank Pinkus, Kay Kruppa und Hans-Hermann Kuhlmann (v.l.) präsentieren den neuen Spielplan.

Kirchweyhe - Von Heiner Büntemeyer. Der neue Spielplan des Weyher Theaters für die Spielzeit 2015/16 liegt vor. Sie beginnt am 4. September mit der Premiere von „Ein Traum von Irland. Dramaturg Frank Pinkus hat eine Komödie über „Leenane“, ein kleines Dorf geschrieben, das sich einem Wettbewerb als irischstes aller irischen Dörfer gute Titelchancen ausrechnet. Hier wimmelt es von skurrilen Originalen, die den Traum haben, dem Alltagstrott zu entfliehen. Jeder auf seine Weise. Das Stück nimmt das Publikum mit auf eine Reise zur grünen Insel, in einen Pub und serviert mitreißende musikalische Lieder.

Die nächste Premiere folgt am 23. Oktober für „Loriots dramatische Werke“. 19 seiner bekanntesten Sketche hat Kay Kruppa inszeniert.

„Mord an Bord“ heißt das Kriminalstück von Agatha Christie, auf das Intendant Kay Kruppa setzt (Premiere: 19. Februar). Es spielt an Bord eines Nildampfers, und aus der erholsamen Kreuzfahrt wird ein lebensgefährliches Abenteuer mit mehreren Toten und noch mehr Verdächtigen. Im Weyher Theater können die Zuschauer in den Pausen raten, wer Mörder sein könnte und welche Motive ihn zu der Tat getrieben haben könnten.

„Es ist eine meiner erfolgreichsten Komödien, die schon überall in Deutschland gespielt wurden. Nur noch nicht bei uns in Weyhe“, berichtet Pinkus und meint damit das Stück „Ein Bett für Vier“, das im nächsten Jahr am 8. April Premiere feiert. Für „seine“ Bühne hat Pinkus eine aktuelle Fassung erarbeitet.

Welcher treue Fan erinnert sich nicht an „Kerle, Kerle“? Dieses Erfolgsstück haben die Akteure zwischen 2004 uns 2009 insgesamt 215 Mal aufgeführt. „Man(n) zieht blank“ soll jetzt an diesen Erfolg anknüpfen. Auch hier greift das starke Geschlecht zum äußersten Mittel, um den Job zu retten. Und wie die Männer es schaffen, liebenswert, frech, verrückt – das soll wieder ein Riesenvergnügen für die Besucher werden. Premiere ist am 27. Mai nächsten Jahres.

Warum es im Programm an ernster Unterhaltung fehlt? „Wir machen, was die Leute sehen wollen“, lautet die einfache Antwort von Geschäftsführer Heinz-Hermann Kuhlmann. Dahinter stecken ökonomische Überlegungen, denn das Weyher Theater ist ein Wirtschaftsbetrieb mit 58 festen Mitarbeitern.

Auch die Gastronomie der Umgebung profitiert davon. Aber Kuhlmann, Pinkus und Kruppa geben gerne zu, dass sie das Boulevard lieben und betonen, dass gerade Komödien eine besonders große Professionalität von den Darstellern verlangt.

Die Reihe der Premieren beschränkt sich nicht auf die fünf Abendstücke, dazu gehört auch wieder ein Weihnachtsmärchen. In diesem Jahr hat Frank Pinkus mit „Aschenputtel“ mal wieder ein klassisches Märchen so bearbeitet, dass auch die Erwachsenen daran Spaß haben werden. Für diese Fassung wurden auch einige Songs geschrieben, die zusammen mit dem beliebten Brüder-Grimm-Märchen die Weihnachts-Vorfreude weiter steigern werden.

Zwischen dem 1. und dem 24. Dezember sind 60 Aufführungen geplant. „Damit möchten wir unseren Ruf als Märchenhochburg ausbauen“, so Kuhlmann.

Weiterhin im Programm bleiben auf jeden Fall „Freunde für‘s Leben“, „Männerparadies“ und „Singles“.

Ob „Die Sonne und du“ auch zu sehen sein wird, ist noch offen. Fest steht jedoch, dass „Cash“ unwiderruflich im Juli endet. Zwischen dem 1. und dem 12. Juli sind noch einmal zehn Vorstellungen geplant. Dann fällt nach fünf Jahren und 189 Aufführungen endgültig zum letzten Mal der Vorhang. Auch für diese zehn Vorstellungen sind die meisten Karten bereits vergriffen. Insgesamt 60000 Besucher lockte das biografische Schauspiel nach Kirchweyhe.

Geschäftsführer Heinz-Hermann Kuhlmann, Intendant Kay Kruppa und Dramaturg Frank Pinkus sind überzeugt davon, ihrem Publikum auch in der Spielzeit 2015/16 wieder ein ausgewogenes Programm anbieten zu können.

Allerdings sollten sich die Besucher auf veränderte Anfangszeiten am Sonntag einrichten, denn der Vorstellungsbeginn wurde um eine Stunde vorverlegt.

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