Weyher Theater führt mit „Aschenputtel“ ein richtiges Weihnachtsmärchen auf

Klassischen Stoff auf Musicaltempo getrimmt

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Das Aschenputtel/Cinderella-Thema ist zeitlos. Bild: S&P

Weyhe - Auf vielfachen Wunsch hin greift das Weyher Theater in diesem Jahr einen klassischen Märchenstoff für sein Adventsstück auf. Für die jungen Besucher gibt es zwischen dem 1. und 24. Dezember mit „Aschenputtel“ also ein richtiges Weihnachtsmärchen.

„Der Stoff beweist nicht nur durch die diesjährige fantasievolle neue Verfilmung von Kenneth Branagh unter dem Titel Cinderella, dass er absolut zeitlos unterhaltsam und spannend ist“, sagt Dramaturg Frank Pinkus.

Regisseur Hermes Schmid, seit vielen Jahren der erfolgreiche Regisseur der Kinderstücke, und Bearbeiter Pinkus wollen dafür sorgen, dass die scheinbar bekannte Geschichte nach den Brüdern Grimm frisch, frech und fröhlich über die Bühne geht.

Patrick Kuhlmann hat laut Pinkus fünf mitreißende Songs für diese Inszenierung geschrieben, die das Märchen tüchtig auf Musical-Tempo und Temperament trimmen. Hermes Schmid, Lisa Kück und Anika Töbelmann sorgen für eine prachtvoll-aufwändige Märchen-Ausstattung.

Sarah Kluge spielt das Aschenputtel, ihre beiden unverschämten, aber alles andere als intelligenten Stiefschwestern Chiara und Vivien sind Nathalie Bretschneider und Isabell Christin Behrendt. Lisette Groot ist die strenge Stiefmutter, die unbedingt will, dass eine ihrer beiden leiblichen Töchter den Prinzen heiratet.

Den König spielt Joachim Börker, Simon Kase ist Prinz Julian, der unbedingt mit allen Mädchen des Reichs tanzen soll und das doch gar nicht kann. Durch die Geschichte führen die beiden Tauben Fabian und Emma (Marc Gelhart und Annika Zaich), die dafür sorgen, dass sich im richtigen Moment alles zu Aschenputtels Gunsten wendet.

Bereits jetzt sind zwei Drittel der Karten für die 60 Vorstellungen verkauft.

Zum Inhalt: Aschenputtel heißt eigentlich Johanna. Aber seit sie eine neue Stiefmutter namens Arabella hat, nennt kaum jemand sie noch Johanna. Ihr Vater hat sich in sein Zimmer zurückgezogen und lässt sich nicht mehr blicken – er hat das gesamte Haus Arabella und ihren beiden arroganten Töchtern Chiara und Vivien überlassen. Aber Aschenputtel Johanna hat zwei richtig gute Freunde: das Taubenpärchen Emma und Fabian. Sie sind die einzigen, die Johanna unterstützen, dass sie sich gegen die Vormachtstellung der Stiefmutter erfolgreich wehren kann. Als Prinz Julian auf Drängen seines Vaters König Leo auf Brautschau gehen muss und alle jungen Mädchen des Reichs zu einem zweitägigen Ball aufs Schloss einlädt, sind Arabella und ihre beiden Töchter vollkommen aus dem Häuschen: Sie sind davon überzeugt, dass es nichts Tolleres gibt, als in einem Palast zu leben.

Johanna würde auch gern zu dem Ball, weil sie so gerne tanzt – ganz im Gegensatz zu Prinz Julian. Aber natürlich darf sie nicht mit und soll wie üblich in der Küche für Ordnung sorgen. Doch Arabella hat nicht mit dem Einfallsreichtum der beiden Tauben Emma und Fabian gerechnet.

ps/pk

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