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Weyher Hobbykünstler planen die nächste Ausstellung

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Von: Dierck Wittenberg

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Nicht vom Pappe: Hobbykünstlerin Ines Jödecke mit einigen ihrer Bastelarbeiten, die sie im Scrapbooking-Verfahren herstellt.
Nicht vom Pappe: Hobbykünstlerin Ines Jödecke mit einigen ihrer Bastelarbeiten, die sie im Scrapbooking-Verfahren herstellt. © Dierck Wittenberg

Nach zwei Jahren Corona-Pause planen die Weyher Hobbykünstler für den 5. und 6. November wieder eine Ausstellung.

Weyhe – Kleine Sterne, aus verschiedenfarbigen Blättern gefaltet; freundlich dreinschauende Weihnachtsmänner und Schneemänner aus Ton; ein ganzer Zirkus aus Häkel- und Strickfiguren: Das sind nur drei Beispiele für Hobbykünste, wie sie normalerweise einmal jährlich in Weyhe ausgestellt werden.

Jubiläumsjahr: 40 Jahre Weyher Hobbykünstler

Seit 1982 haben sich die Weyher Hobbykünstler zu ihrer gemeinsamen Ausstellung getroffen, bei der Premiere im Dezember, danach am Volkstrauertagswochenende. Wie so vieles hat die Corona-Pandemie auch diese Tradition unterbrochen.

Im Jubiläumsjahr deutet aber alles darauf hin, dass die Tradition nach zwei Jahren Pause wieder aufgenommen werden kann. Am 5. und 6. November soll es wieder eine Ausstellung der Hobbykünstler geben – und damit für Besucher die Möglichkeit, sich rechtzeitig zum Fest mit Geschenken zu versorgen.

Ines Jödecke ist eine der Organisatorinnen. Sie bestätigt, dass die Gemeinde Weyhe kürzlich ihr Okay gegeben hat. Gleichzeitig hofft sie, dass nicht doch noch eine weitere Covid-Welle dazwischen kommt. Aber: „Erst mal planen wir so, als ob es kein Corona geben würde“, sagt sie, um hinterzuschieben: „fast“.

So sind im Vergleich zu 2019 größere Abstände zwischen den Tischen vorgesehen. Was bedeutet, dass weniger Aussteller Platz finden werden: „Wahrscheinlich 22, mit Glück 25“, schätzt Jödecke. Beim vergangenen Mal seien es rund 36 gewesen. Beibehalten werden soll die Kooperative Gesamtschule (KGS) Kirchweyhe als Ausstellungsort. Dorthin waren die Hobbykünstler wegen der Sanierung der KSG Leeste gezogen, und dort fühlen sie sich gut aufgehoben. „Die Leute in Kirchweyhe haben das sehr gut angenommen“, sodass man nicht noch einmal umziehen wolle, so Jödecke.

Weyher Hobbykünstler weichen vom gewohnten Volkstrauertag-Wochenende ab

Mit ihren Mitstreiterinnnen hat sie sich dafür entschieden, die Organisation auf mehrere Schultern zu verteilen. Renate Kreienhoop, Kerstin Wecky und Sabine Lewandowski und Ines Jödecke bilden nun ein Vierer-Team, mit jeweils eigenen Hauptaufgaben. Denn auch unabhängig von Corona sei der organisatorische Aufwand mit den Jahren angewachsen. Die Bestimmungen beim Brandschutz sind ein Beispiel dafür, die Datenschutzgrundverordnung ein weiteres.

Gesetzliche Bestimmungen hatten schon vor einigen Jahren dazu geführt, dass die Ausstellung um einen Tag vorgezogen wurde: Auf Freitag/Samstag, damit sie nicht mehr auf den Volkstrauertag selbst fällt, einen stillen Feiertag. Um wieder am Sonntag ausstellen zu können, haben die Organisatorinnen den Termin nun ein ganzes Wochenende vorgezogen. Der neue Termin hat den zusätzlichen Vorteil, dass er mit dem Herbstmarkt in Kirchweyhe zusammenfällt.

Dass es wieder eine Hobbykünstler-Ausstellung geben soll: Eine gute Nachricht für alle, die dort Geschenke besorgen oder für den Eigenbedarf einkaufen möchten. Aber auch für die Hobbykünstler selbst. „Unsere Stammkunden wissen sowieso, wo sie uns finden“, so Jödecke. Aber sie sieht die Gefahr, dass man bei den anderen in Vergessenheit gerät. Die Nachfragen hätten seit dem ersten Pandemie-Jahr abgenommen, erinnert sie sich.

Die Weyher Hobbykünstler: Das ist in erster Linie die gleichnamige gemeinsame Ausstellung. Und auf die arbeiten die einzelnen Hobbykünstler hin. Dass man die Lockdown--Monaten für das eigene Hobby nutzen konnte, kann Ines Jödecke nur eingeschränkt bestätigen. Sie selbst ist über die Gestaltung von Fotoalben auf die Scrapbooking-Basteltechnik gekommen, erzählt sie. Ihre aus Papier und mit Klebstoff hergestellten Arbeiten könnten nicht zu lange liegen. Andere hätten nicht die Platzkapazitäten, um viel auf Vorrat zu produzieren.

Aber nun, mit einem Termin vor Augen, kann die Produktion in den Hobbyräumen in Weyhe und Umbegebung ja wieder hochgefahren werden.

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