„Weyhe total“: Programm steht

„Damit man hier schön feiern kann“

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Gute Stimmung herrscht bei „Weyhe total“. Archivfoto: sie

Weyhe - Von Philipp Köster. Hermann Kuhlmann ist zufrieden. Der Vorverkauf für „Weyhe total“ von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. September, auf dem Marktplatz laufe gut, teilte er gestern im Rahmen der Gemeindepressekonferenz mit. Besonders große Nachfrage gebe es nach den Karten für die „Queen-Tribute-Band ‚MerQury‘“, die am Freitagabend gegen 21.30 Uhr im Festzelt auftritt.

Um das Gedränge und die langen Schlangen vor der einzigen Abendkasse zu vermeiden, rät der Vorsitzende des ausrichtenden Marktplatzvereins dazu, sich noch Tickets im Vorverkauf zu sichern, zumal sie günstiger seien. Sowohl „MerQury“ als auch die Rock-Klassiker-Interpreten „Limited Edition“, die am Sonnabend zwischen 21 und 24 Uhr einheizen wollen, seien „absolute Profis“. Darum hat Kuhlmann kein Verständnis über die vereinzelt geäußerte Kritik, dass der Eintritt etwas angehoben werden musste. „Außerdem müssen wir auf politische Vorgaben reagieren, die Mitarbeiter des Elko-Sicherheitsdienstes und die Zeltbauer bekommen jetzt den Mindestlohn.“ Zehn Euro für beide Abende seien nicht zu viel. Es entstünden schließlich Mehrkosten von etwa 4500 Euro. Trotz Sponsoren gebe es für den Marktplatzverein ein finanzielles Risiko von 40000 Euro. „Und ich verdiene nichts an der Veranstaltung. Ich mache das ehrenamtlich, weil ich möchte, dass man in Weyhe schön feiern kann.“

Vor und nach den Auftritten der Bands sorgt DJ Heiner Wittrock für Stimmung. Der pensionierte Kriminalkommissar moderiert ebenso das interkulturelle Familienfest, das am Sonnabend von 14 bis 17 Uhr über die Bühne geht. Nach der Begrüßung durch die Integrationsratsvorsitzende Tülay Barut und den stellvertretenden Bürgermeister Frank Seidel treten im Wechsel die Gruppe Makkas mit Musik aus aller Herren Länder, der Clown Penny Penski, Mitglieder der Tanzschule Reiners sowie eine Bauchtanzgruppe auf, berichtet Udo Petersohn von der Gemeinde. Es gibt zudem Stände des Integrationsrats, des Rathauses, der Familienpaten der Gemeinde, des Landkreises, der über die Asylbetreuung informiert, sowie der Kitas Dreye und Hombachstraße. Zudem werden kulinarische Kostproben aus aller Welt gereicht.

Die Live-Musik endet an den beiden Haupttagen um Mitternacht. DJ Heiner legt bis 1 Uhr auf. Dann werden auch die Zapfhähne zugedreht. Bis 2 Uhr muss Ruhe herrschen. Das ist laut Kuhlmann mit den Anwohnern abgesprochen.

Am Sonntag wird kein Eintritt erhoben. Los geht es traditionell um 10 Uhr dem Gottesdienst mit Pastor Albert Gerling-Jacobi. Anders als bei den Konzerten, bei denen es im Zelt 1500 Stehplätze gibt, können sich die Besucher auf einen der 350 Stühle setzen. Der Oldi-Club Altkreis Syke fährt mit 25 historischen Gefährten vor. Um 11.30 Uhr tritt der Didi-Doktor auf, ab 13 Uhr spielen Wiebke und die Muckets selbst komponierte Kinderlieder, um 14 Uhr präsentieren Matt und Basti (Kuhlmann: „Ebenfalls Profis, die kostenlos spielen“) ihre Stücke für die Kleinen. Der Weyher Chor „notabene“ singt ab 15 Uhr a cappella, eine Stunde später tritt die „Mr. Co+Co-Band“ auf. Und gegen 17 Uhr folgt das Poporchester der Kreismusikschule, ehe das Fest um 18 Uhr endet.

Karten gibt es im Vorverkauf unter anderem in den Häusern der Mediengruppe Kreiszeitung sowie im Weyher Theater. Allerdings nicht für Jugendliche. Sie können Ticktes nur an der Abendkasse lösen. Junge Leute bis Ende 15 Jahre kommen ausschließlich in Begleitung Erwachsener ins Zelt. Heranwachsende zwischen 16 und 18 erhalten ein Farbband. Daran erkennen die Mitarbeiter am Ausschank sofort, dass die Jugendlichen nur leichte Alkoholika kaufen dürfen.

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