Unternehmen aus Oyten stellt Bänke auf

Marktplatz in Weyhe: „Arbeiten liegen im Zeitplan“

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Um den roten Platz zu verschönern, müssen auf dem Platz zunächst Baumaschinen abgestellt werden.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. „Die Arbeiten zur Verschönerung des Marktplatzes liegen voll im Zeitplan.“ Das hat die Erste Gemeinderätin Ina Pundsack-Bleith am Dienstagabend auf Anfrage versichert.

Das beauftragte Oytener Unternehmen „Schumacher & Wellbrock Garten- und Landschaftsbau“, das derzeit fast die Hälfte des roten Platzes belegt, soll unter anderem die vorhandenen Bäume gegen Linden und Rubinien austauschen. Bisher hätten die Mitarbeiter bereits etwa die Hälfte der Pflanzstellen gesetzt, so Pundsack-Bleith. Bis zum Streetfood-Festivial Ende Juli sind die Bauzäune und Absperrungen weg, kündigt die Gemeinderätin an.

Wie die Bürgermeister-Stellvertreterin geben sich auch die Mitarbeiter des Oytener Betriebes zuversichtlich. Aktuelle Schwierigkeiten mit den Leitungen würden rechtzeitig behoben, so Garten- und Landschaftsbauer Kai Lingel. Das Problem: Pläne für die genaue Lage der Stromleitungen unter dem Platz, gebe es nicht. Deshalb müsste das Team sehr vorsichtig agieren, so Lingel.

Ab und zu müssten er und sein Kollege Maik Lindemann Spaziergängern Rede und Antwort stehen, den Baufortschritt nicht wahrnehmen und meinen, dass sich die Baustelle in der guten Stube der Wesergemeinde nicht wesentlich verändere. Dann berichten sie – sofern es die Zeit zulässt – von ihrer Arbeitsweise.

Der Marktplatz mit seiner Baustelle. Der rote Platz dient als Lagerfläche für das besondere Granulat, in dem künftig die Wurzeln von 24 Bäumen ausschlagen sollen.

Um eine Pflanzstelle zu errichten, müssen die Landschaftsbauer zunächst die Klinkersteine aufnehmen. Dann koffern sie Sand und Kies aus. Dieser Untergrund war als Pflanzerde alles andere als geeignet, damit die vorhandenen Bäume größer werden. Das soll mit dem eingebrachten Substrat anders werden. Die Bagger hoben eine Grube von zwölf Kubikmetern aus. „In die füllen wir ein spezielles Baumsubstrat ein, das sogar überbaubar ist“, erklärt Lingel.

Sein Kollege Maik Lindemann erläutert, dass die Bäume wie in einem riesigen Pflanzkübel wachsen und gedeihen sollen.

Nach dem Abschluss der Vorarbeiten kommen die neuen Bäume, deren Stämme einen Umfang von 25 bis 30 Zentimeter haben, in die dafür vorgesehenen Gruben hinein. Schwarze Plastikrohre werden in das Substrat führen. So könnten im Falle von trockenen Sommern die Bäume einzeln bewässert werden, erklärt Kai Lingel.

Außerdem soll das Unternehmen die vorhandenen Sitzgelegenheiten gegen drei Rundbänke und acht gerade Bänke austauschen.

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