Mitbringsel aus den USA

Nach 35 Jahren: Exotische Pflanze blüht endlich auf - doch keiner kennt ihren Namen

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Nach mehr als 35 Jahren blüht diese Pflanze plötzlich, aber niemand kennt ihren Namen. Wer kann da weiterhelfen?

Eine Pflanze ohne Namen steht seit rund 35 Jahren in einem Weyher Garten - und rührt sich nicht. Bis sie eines Tages einen Blütenstängel austreibt.

Lahausen - Von Heiner Büntemeyer. Vor etwas mehr als 35 Jahren brachte Helga Klugius‘ Ehemann von einer Dienstreise aus New Mexiko (USA) eine unscheinbare kleine Pflanze mit, die sie sofort einpflanzte.

Es handelt sich um eine Pflanze, deren Namen niemand im Bekanntenkreis kennt, und die auch in all den Jahren nur langsam und unauffällig vor sich hin wuchs. Sie ist exotisch und ähnelt einer Agave. Aber im Gegensatz zu Agaven hat sie ihre sehr spitzen Stacheln nicht an den glatten Blättern sondern an den Blätterenden.

„Eigentlich wollte ich sie schon entsorgen“, berichtet Helga Klugius. Aber das schien die Pflanze gespürt zu haben, denn im Mai schob sie plötzlich – nach mehr als 35 Jahren – einen langen Trieb, an dem sich zahlreiche Knospen entwickelten. Der Reihe nach gehen sie jetzt auf, und während die untersten Blüten bereits vertrocknen und es in der Mitte hellgelb blüht, wachsen am oberen Ende ständig neue Knospen nach. Inzwischen ist der Blütenstängel 2,20 Meter hoch. Was Helga Klugius besonders freut: In den Blüten stöbern Insekten nach Nektar.

Hinweise per Telefon erwünscht

Natürlich muss diese Pflanze jetzt nicht mehr um ihr Fortbestehen fürchten, aber Helga Klugius würde es schon interessieren, um was für eine Pflanze es sich da handelt. Wer ihr weiterhelfen kann, sollte sich mit ihr telefonisch unter 04203 / 99 61, in Verbindung setzen.

Helga Klugius‘ Mann brachte ihr ürigens häufiger von seinen Reisen Agaven, Kakteen und andere exotische Gewächse mit. Davon zeugen auch jetzt noch zahlreiche Pflanzen im Garten, auf Regalen und vor der Garage, denn die meisten Pflanzen vertragen das hiesige Klima oder sie überwintern regelmäßig im Keller.

An der Garagenwand hat eine große „Königin der Nacht“ in diesem Jahr bereits sieben Blüten entwickelt, und mehrere Knospen warten darauf, in einer der nächsten Nächte aufzublühen, um schon am folgenden Morgen wieder zu verwelken.

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