Hol- und Bringzone für Schule sowie Kita

Ausschuss für Ordnung und Soziales sucht Lösungen für Verkehrsprobleme

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An dieser Kreuzung müssen Lahauser am Tag lange warten – mehrere, darunter auch diese Lichtzeichenanlage, sollen optimiert werden.

Weyhe - Von Sigi Schritt. In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Ordnung und Soziales am Mittwoch, 6. Juni, geht es um zwei Verkehrsthemen. So beleuchten Verwaltung und Politik sowohl Optimierungsmöglichkeiten für die Ampeln zwischen dem Rathaus und der Hauptstraße als auch die Verkehrssituation an der Grundschule, Kita und Ortsfeuerwehr Lahausen.

Das Rathaus hat Lösungen erarbeitet, wie sie dem Stau vor den öffentlichen Einrichtungen begegnen will, der durch die zahlreichen An- und Abfahrten am Morgen verursacht wird. Mittags verteilt sich zwar der Abholverkehr, aber die Autos werden laut Sitzungsvorlage länger abgestellt. Das erfolgt auch an Orten, an denen es laut Beschilderung nicht erlaubt ist. Die Folge: Teilweise werden die Feuerwehrabfahrt dichtgeparkt und Parkplätze für die Einsatzkräfte blockiert (wir berichteten). 

Laut Verwaltung führten Kontrollen nicht zu einer Besserung. Deshalb schlagen die Experten vor, den Verkehr durch die Schaffung einer zweiten Zufahrt an der Straße „Am Bahndamm“ zu entzerren. Eine weitere Möglichkeit ist, die Zufahrt zwischen altem und neuem Parkplatz zu trennen. Die Verwaltung rechnet mit Kosten in Höhe von 39.000 Euro – diese Mittel wären erst im Haushaltsplan für das Jahr 2019 zu veranschlagen. Alternativ könnten Hol- und Bringzonen eingerichtet werden. 

Eltern zu Schulwegen befragen

Dies wäre eingebunden in ein Projekt unter Beteiligung von Polizei, Lehrerschaft, Schulleitung, Eltern, Kindern und der Straßenverkehrsbehörde. So könnten die Mütter und Väter Auskunft geben, welche Verkehrsmittel und Wege sie nutzen und wo sie Probleme sehen. Auf Basis dieser Daten könnten Schulwegpläne erstellt werden. Problemstellen könnten entfernt werden. Zusammen mit den Mädchen und Jungen könnten die besonderen Stellen besprochen werden. Dieses Projekt könnte auf andere Einrichtungen ausgeweitet werden, heißt es. Aufgrund des Umfangs sollte zu diesem Thema ein erfahrenes Planungsbüro eingebunden werden.

Vor vielen Monaten hatten sich Politik und Verwaltung erstmals mit der Optimierung von Ampelanlagen beschäftigt. Die Frage war, welche Möglichkeiten umsetzbar sind, damit zum Beispiel auch Autofahrer aus dem Lahauser Wohngebiet nicht so lange warten müssen. Diese Ergebnisse liegen vor. Unter anderem hat die Straßenmeisterei Bruchhausen-Vilsen, die für den Betrieb zuständig ist, bestätigt, dass die Vorstellungen der Gemeinde umsetzbar sind. So könnten die Experten damit leben, die Grüne Welle zwischen der Hauptstraße/Rathausplatz und der Hauptstraße /Lahauser Straße abzuschalten. Möglich ist auch, dass die Lichtzeichenanlagen als Dunkel- und Bedarfsampel werktäglich in der Zeit von 20 Uhr bis 7 Uhr und am Wochenende eine Stunde länger betrieben wird. An der Ecke Hauptstraße/Lahauser Straße könnte zusätzlich die Gesamtumlaufzeit verkürzt werden.

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