Beim Pflastern Leitung beschädigt

Gasleck führt am Abend zu Evakuierungsaktion in Kirchweyhe

Weyhe - Ein bei Pflasterarbeiten entstandenes Gasleck führte am Montagabend zu einer Evakuierungsaktion in Kirchweyhe. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei holten 17 Personen in aus umliegenden Häusern. Verletzt wurde niemand. 

Laut Polizei wurde bei privaten Pflasterarbeiten ein Schnurnagel zu tief ins Erdreich geschlagen, so dass dieser die Gasleitung beschädigte. Daraufhin rückten gegen 21.10 Uhr die Feuerwehr Kirchweyhe und die Polizei zur Einsatzstelle aus. Außerdem wurden für die Gasmessungen die Messgruppe Nord aus Sudweyhe und Barrien und die Gefahrgutstaffel aus Syke angefordert.

Aufgrund einer geringen Gaskonzentration wurden 17 Personen aus den umliegenden Häusern vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr, die mit 41 Kräften in Einsatz war, baute für die Anwohner ein Zelt auf und versorgte sie mit Getränken. Es bestand laut Polizei jedoch nie eine Gefahr einer Explosion.

Der örtliche Gasversorger rückte zur Einsatzstelle an und klemmte die Gasleitung ab. Gegen 23 Uhr wurde der Einsatz beendet, die Anwohner durften wieder in ihre Häuser gehen.

jdw

Rubriklistenbild: © dpa

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