Weyher Liberale wählen neuen Vorsitzenden

Andreas Hinderks löst Günther Borchers ab

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Erste Amtshandlung für Andreas Hinderks (3.v.r.): Er ehr Heinrich Schierenbeck (4.v.r.) und Christoph Drescher (5.v.r.). Sie komplettieren den Vorstand: Klaus Reiners (l.), Antje Sengstake (2.v.l.), Marco Genthe (3.v.l.) sowie Hans-Herbert Gaul (r.) und Jürgen Wiechmann.

Melchiorshausen - An der Spitze des Weyher FDP-Ortsverbands steht seit dem Wochenende Andreas Hinderks aus Leeste. Er hat den langjährigen Vorsitzenden Günther Borchers abgelöst, der seinen Lebensmittelpunkt nach Celle verlegt hatte (wir berichteten).

Die Liberalen haben auf ihrer Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Gasthaus Waldkater weitere Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt, unter anderem die bisherigen Stellvertreter, der Landtagsabgeordnete Marco Genthe und die Fraktionsvorsitzende im Weyher Rat, Antje Sengstake. Neu im Kreis des Vorstands ist jetzt auch Malte Wilkens. Er fungiert für zwei Jahre als Kassenprüfer.

Der neue Vorsitzende, Andreas Hinderks, bedankte sich bei den Mitgliedern für den Vertrauensvorschuss und versprach „Kontinuität“ und „hohes Engagement“. Seine erste Aufgabe erledigte er prompt: Er ehrte Heinrich Schierenbeck sowie Christoph Drescher für ihre 25-jährige Parteizugehörigkeit.

Nach den Wahlen und Ehrungen kam die Politik zur Sprache. Aus der Gemeinderatsfraktion berichtete Antje Sengstake über die Anträge der Fraktion: Die FDP will die verkehrliche Situation an der Grundschule Lahausen verbessern. Ein weiteres Thema: der Haushalt für das laufende Jahr. Er werde durch die Fraktion mitgetragen. Insbesondere die vorgesehenen Investitionen für die KGS Leeste und den Ortskern Leeste hätten die Unterstützung der FDP im Gemeinderat. Die Fraktionsvorsitzende Sengstake bedauerte, dass aus ihrer Sicht sachlich begründete Anträge nicht unbedingt auch die Zustimmung der anderen Parteien finden. „Leider ist es so, dass die anderen Fraktionen nur zögerlich auf die Anträge der FDP eingehen und zustimmen.“

Außerdem erläuterte der Abgeordnete Genthe den Mitgliedern die Oppositionssituation im niedersächsischen Landtag und die Position der FDP. Genthe kritisierte, dass weder die Große Koalition in Berlin noch die in Hannover ein Zukunftskonzept hätten, wie „das Land voranzubringen ist“. Insbesondere in Hannover habe man sich lediglich darauf verständigt, eine Anzahl von Projekten aufzustellen sowie „100 neue Mitarbeiter in der Landesregierung auf Kosten der Steuerzahler einzustellen“. - ps/sie

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