Weserdeich in Dreye: 200 Meter langer Teilabschnitt soll befestigt werden

Schotterpiste könnte noch in diesem Jahr weichen

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Wirtschaftsförderer Dieter Helms (l.) und Martin Fahrland von der Mittelweser-Touristik inspizieren den Weser-Radweg auf Weyher Gebiet. Die Schotterpiste muss weichen, sind sich die beiden einig.

Dreye - Von Sigi Schritt. Gute Nachricht für Fahrradfahrer, die auf dem Weserdeich unterwegs sind. Stellenweise knirschender Splitt unter den Reifen gehört demnächst der Vergangenheit an. Sowohl die Verwaltung der Wesergemeinde als auch die der Stadtgemeinde Bremen wollen die Schotterpisten befestigten. Das kündigte gestern Bürgermeister Andreas Bovenschulte an.

Der Verwaltungschef hofft, dass die Arbeiten in diesen Abschnitten in der Hansestadt noch in diesem Jahr beginnen. In Weyhe seien es „nur“ 200 Meter. Die etwa 400 Quadratmeter große Fläche soll aus Sicherheitsgründen „mit Bordmitteln“ verdichtet werden. Wirtschaftsförderer Dieter Helms schilderte das Problem, dass die Reifen der überholenden oder schnellfahrenden entgegenkommenden Radler unter Umständen den Splitt wegspritzen lassen. Wenn Kinder oder Hunde in einem Anhänger sitzen, könnte es also passieren, dass sie verletzt werden.

Zusammen mit Martin Fahrland von der Mittelweser-Touristik inspizierte der Wirtschaftsförderer gestern den Deichweg in Dreye. Die Strecke ist eingebunden in die Qualitätsoffensive Weser-Radweg, die vor fünf Jahren begonnen hat. Ziel sei es, die Infrastruktur zu verbessern.

Ohne Hilfe einer Kommune könne der Tourismusverband weder ein Schild noch eine Bank aufstellen, so Fahrland. Die Zusammenarbeit klappt aber mit jeder Gemeinde gut. Sowohl am Hauptweg als auch an der Alternativstrecke auf der gegenüberliegenden Weserseite haben Helfer in regelmäßigen Abständen Schutzhütten aufgestellt. Außerdem sei ein Informationssystem errichtet worden. Die Mittelweser-Touristik kann außerdem mit dem Datenmaterial einer Verkehrszählung davon ausgehen, dass auf dem sechs Kilometer langem Weyher Abschnitt jährlich etwa 30000 Radler, Pendler und Radwanderer unterwegs sind.

„Das Besondere in Dreye: „Hier sehen die Radler das Wasser. Es gibt einen Panoramablick, wie es sich die Urlauber sicherlich wünschen. In anderen Gemeinden des 500 Kilometer langen Wegs, fahren die Radler hinterm Deich und sehen das Wasser leider nicht“, so Fahrland.

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