Volker Meyer im Dialog über Handwerksberufe

Wertschätzung erwünscht

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Der Landtagesabgeordnete Volker Meyer (CDU, r.) macht auf seiner Sommertour Station im Leester Rathaus. Er bringt Ratsmitglieder mit zu seinem Gespräch mit Christiane Blenski. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Der CDU-Landtagsabgeordnete Volker Meyer hat am Donnerstag seine Sommertour in Weyhe fortgesetzt. Er machte nach Basum und Syke in der Wesergemeinde Station. Den Abschluss seiner Rundreise bildet am Montag Stuhr.

Er hatte sich im Rathaus mit den Vertreterinnen von Fairnet getroffen, schaute beim Unternehmen Köhrmann in Lahausen vorbei und sprach am Abend mit Vertretern des Sportvereins „Blau-Weiß“ Melchiorshausen. Mitglieder der CDU-Fraktion des Gemeinderats um den Vorsitzenden Dietrich Struthoff begleiteten ihn.

„Bei Fairnet ging es uns um die Netzwerkbildung und gegenseitige Unterstützung der weiblichen Betriebsinhaber“, berichtete Meyer. Außerdem sprach er mit der Vorsitzenden Christiane Blenski über die Resonanz ihrer zweijährigen Ausstellung, die im Februar in der Mensa, im Forum und in den Fluren der KGS Kirchweyhe über die Bühne gegangen war. „Es ist wichtig, dass es weibliche Netzwerke gibt, die spezielle Themen angehen“, sagt der Landtagsabgeordnete. Bei Köhrmann stand laut Meyer die Fachkräftegewinnung und Ausbildung im Vordergrund. Die Vertreter des Unternehmens wünschten sich „eine stärkere Wertschätzung für alle kaufmännischen und handwerklichen Berufe und nicht nur für akademische Berufe“. Die Entwicklung des Betriebes, in dem mittlerweile 17 Mitarbeiter beschäftigt sind, sei „schon beeindruckend“.

Für das ehrenamtliche Engagement interessierte sich Meyer beim Melchiorshauser Verein. Er habe „in Eigenleistung viele Baumaßnahmen umgesetzt. Der Vorstand lobte die Unterstützung der Gemeinde in den vergangenen Jahren bei der Sanierung der Umkleidekabinen und der Beregnungsanlage für die Sportplätze.

Nach mehreren Stunden zog Meyer ein positives Fazit. „Wir müssen uns wesentlich stärker um die Ausbildungsfähigkeit jungen Menschen kümmern, als es jetzt der Fall ist. Gerade im ehrenamtlichen Bereich müssen Freiräume geschaffen werden, um für das Ehrenamt Zeit zu haben.“ Freistellungen könnten dies – so Meyer – ermöglichen.

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