Lahauser Bühne feiert im Februar mit neuem Stück Premiere / Karten ab sofort erhältlich

Wenn Opa sich verliebt

Starten mit plattdeutschem Dreiakter in die neue Spielzeit: Regisseur Detlef Plate (v.l.), Nelly Kassens, Jan Kassens, Joachim Kristen, Inge Scholz, Ute Thaden, Guido Weckes, Rebecca Ibendorf und Ingo Becker. Foto: heiner büntemeyer

Lahausen - Von Heiner Büntemeyer. „Ik glööv, Opa is verrückt“, vermutet Cassen Jakobs (Guido Weckes), aber seine Frau Gerda (Rebecca Ibendorf) weiß es besser: „De is verleeft. Ik hebb Opas Oogen sehn.“

Ja, Opa Jakobs (Joachim Kristen) ist tatsächlich verliebt. Er fühlte sich von seiner Familie vernachlässigt. Weder Sohn Cassen und Schwiegertochter Gerda noch sein Enkel (Jan Kassens) haben Zeit für ihn. Darum antwortet Opa schließlich auf Inserate und lernt die Rentnerin Dora Langhoff (Inge Scholz) und die Sportlehrerin Elvira Berger (Ute Thaden) kennen. Opa schwebt im siebten Himmel, seine Wehwehchen sind verschwunden, mit Elvira will er sogar nach Teneriffa reisen. Natürlich zahlt er, denn ihr Geld liegt auf einem Festgeldkonto. Elfi (Nelly Kassens), die Enkelin der Sportlehrerin ist ihrer Großmutter nachgereist und verliebt sich in Opas Enkel, aber die Sorge, dass die neue „Flamme“ nur an Opas Geld will, stellt die junge Liebe zwischen den beiden Enkelkindern auf eine harte Probe. Auch der Makler Bernd Behrens (Ingo Becker) gefährdet das Familienglück, denn er hat es auf Gerda Jakob abgesehen, die sich vernachlässigt fühlt. Ihr Ehemann baut inzwischen das dritte Haus „un dat allens na Fierobend“, schimpft sie, als ihr Mann noch nicht einmal merkt, dass sie eine prollige neue Kette trägt, die ihr Verehrer ihr umgehängt hat.

Wie sich dieser Kuddelmuddel im Hause Jakob auflöst, können die Besucher der Lahauser Bühne selbst miterleben, denn mit dem plattdeutschen Dreiakter „Keen Tiet för Opa“ gehen die Akteure in die neue Spielzeit.

Noch wird unter der Leitung von Detlef Plate fleißig geübt, aber am 2. Februar hebt sich in der Lahauser Grundschule der Vorhang zur Premiere. Dann müssen die Pointen sitzen, dann müssen die Bewegungen auf der Bühne stimmen. Aber bis dahin ist noch Zeit, obgleich die Darsteller schon jetzt sehr textsicher wirken.

Sie freuen sich, dass sie mit Rebecca Ibendorf wieder eine junge Darstellerin zum Mitmachen gewinnen konnten. Sie steht in dieser Saison zum ersten Mal auf der Lahauser Bühne. Damit ist es den Lahausern gelungen, ihr Ensemble weiter zu verjüngen. Mit Ute Thaden, Nelly und Jan Kassens stehen drei weitere junge Darsteller auf der Bühne, die in den vergangenen Jahren allerdings schon Bühnenerfahrungen gesammelt haben.

Und dann sind da ja auch noch die erfahrenen „Bühnenhasen“ Joachim Kristen, Guido Weckes, Ingo Becker und natürlich Inge Scholz, die mit dafür sorgen, dass die Zuschauer sich schon jetzt auf ein amüsantes plattdeutsches Spektakel freuen dürfen.

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