Teilnehmer einer Gästeführung erkunden Sud- und Kirchweyhe auf Schusters Rappen

Wanderung mit Hagelkuchen

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Durch das Aprilwetter lassen sich die Teilnehmer an der von Erika Klein (l.) geleiteten Gästeführung ihre Laune nicht verderben.

Weyhe - Von Heiner Büntemeyer. Aprilwetter begleitete jetzt Gästeführerin Erika Klein und ihre 18 Mitwanderer bei der etwa zwölf Kilometer langen Wanderung durch Sudweyhe und Kirchweyhe.

Dabei ging es nicht nur um einen entspannten Spaziergang an der frischen Luft, es ging auch darum, den Teilnehmern die beiden Ortsteile aus einer Perspektive zu zeigen, die sie bei einer Autofahrt nicht entdecken würden.

Überraschung über die Anzahl der Lebewesen in einer Handvoll Erde

Daher führte sie der Weg sehr oft über schmale unbefestigte Feldwege, durch den Wald und enge Gassen, die nur Fußgängern vorbehalten sind. Die Gästeführerin hatte ihnen vor dem Abmarsch Fotos gegeben und sie gebeten, sich zu melden, wenn sie unterwegs das darauf abgebildete Motiv entdecken. Diese Entdeckungen führten zu Gesprächsanlässen und willkommenen Pausen.

Die Teilnehmer wissen spätestens seit dem Marsch durch die Birkenallee, warum Birken eine weiße Rinde haben, und sie waren überrascht über die Anzahl der Lebewesen, die in einer Handvoll Waldbodenerde leben. Mit einem Zentimetermaß wurde nicht nur der Stammumfang einer mächtigen Buche ermittelt, sondern gleichzeitig auch deren Alter von rund 250 Jahren.

Kaffeepause auf den Hachewiesen

In den Hachewiesen legten die Teilnehmer auf freiem Feld eine Kaffeepause mit Butterkuchen ein, der sich durch die Laune des Aprilwetters in echten Hagelkuchen verwandelte.

Nach einer weiteren Pause am Kirchweyher Bahnhof ging es über die Tennisanlage zum Rathausgelände, wo die Wanderer mit Hilfe eines Handspiegels ihre Sinne schärften. Sie sahen am „Rehweg“ tatsächlich Rehe und kehrten über die Moordammbrücke zurück zur Kirchweyher Grundschule, wobei ältere Teilnehmer über ihre persönlichen Erinnerungen an diese Schule und dabei auch über ihre ehemalige Mitschülerin Katja Riemann berichteten. Eine ähnlich gestaltete Wanderung wird Erika Klein im September wieder anbieten. Dann führt der Weg in den südlichen Bereich der Gemeinde.

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