Vorbereitungen für Umzug laufen

Die Vorfreude auf das Feuerwehrhaus wächst

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Das neue Feuerwehrgerätehaus in Leeste soll im Juni eingeweiht werden.

Leeste - Von Katharina Schmidt. Das neue Feuerwehrgerätehaus an der Angelser Straße in Leeste ist fast fertig. „Es geht der Vollendung entgegen“, berichtet Erika Janke als Fachbereichsleiterin Bau und Liegenschaften. Die Kameraden der Feuerwehr packen bereits die Umzugskartons.

Derzeit erledigen Handwerker die letzten Arbeiten. Alle erforderlichen Abnahmen – zum Beispiel vom Landkreis – erfolgen dann Anfang Mai, informiert Erika Janke auf Anfrage dieser Zeitung. Die Einweihung schließe sich voraussichtlich im Juni an.

Eigentlich hätte die Feuerwehr schon im vergangenen Jahr in den drei Millionen Euro teuren Neubau einziehen sollen. Laut Janke haben diverse Gründe zu der Verzögerung geführt. Einer davon: die lange Lieferzeit von Einrichtungsgegenständen. Diese kommen voraussichtlich erst im April oder Mai an.

Der Ortsbrandmeister der Leester Wehr, Jonas Baum, sieht die Verzögerung gelassen. So sei das eben mit großen Bauprojekten, meint er. „Wir leben schon einige Jahrzehnte in dem alten Feuerwehrhaus – auf einen Monat mehr oder weniger kommt es da nicht an.“ Das Wichtigste sei ein ordentliches Ergebnis.

„Wir können es kaum noch erwarten“

Die Vorfreude von Baum und seinen Kameraden wachse Tag für Tag. „Wir können es kaum noch erwarten“, erzählt er. Die wöchentlichen Übungsstunden nutzen die Kameraden ihm zufolge neben der Ausbildung dafür, den Umzug vorzubereiten.

Wenn eine ganze Feuerwehr umzieht, fällt viel Arbeit an. Nicht nur Klamotten und Gerätschaften müssen umgeräumt werden, sondern zum Beispiel auch die Pokale mit Trophäen aus mehreren Jahrzehnten. Die Aktiven packen kräftig mit an. Sie entstauben, sortieren und schauen, was in den Müll wandern kann. Die intensiven Umzugsvorbereitungen sind wichtig: Wenn das neue Quartier einzugsbereit ist, wollen sie das gesamte Inventar an einem Tag vom alten Feuerwehrhaus zur Angelser Straße schaffen.

Zwar investieren die Helfer viel Kraft und Freizeit, doch laut Jonas Baum ist die Feuerwehr immer noch „in einer sehr glücklichen Situation“. Bei den Bauarbeiten hätten die Mitglieder keinerlei Eigenleistung investieren müssen – das sei keineswegs selbstverständlich.

Rund 1400 Quadratmeter Fläche

Der größte Vorteil des neuen Feuerwehrgerätehauses sei die „enorm große Fläche“ von rund 1400 Quadratmetern, schwärmt Jonas Baum. „Wir haben dann unendlich mehr Platz“. In dem Neubau kommen unter anderem sechs großzügige Stellplätze, eine Werkstatt mit Waschhalle, eine Atemschutzpflegestelle und weitere Funktionsräume unter. Viel Raum also für die 75 aktiven Kameraden der Leester Ortswehr. Mit Jugend und Altersabteilung zählt die Organisation 123 Mitglieder.

Diese freuen sich nicht nur auf ihr neues Quartier. Zum Sommer gebe es auch ein neues Fahrzeug, das in alte Feuerwehrgerätehaus gar nicht reingepasst hätte, so der Ortsbrandmeister. Es gebe auch erste Planungen, was die Einweihungsfeier angeht. Doch konkret sei noch nichts – erst mal gelte es, den Umzug über die Bühne zu bringen.

Die Nachnutzung für das alte Gebäude der Feuerwehr steht übrigens auch schon fest: Dort kommt laut Erika Janken der Bereitschaftsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unter.

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