Nur Minimalaufwand gewünscht

Umkleiden der Zentralen Sportanlage: Sanierung oder Neubau – Entscheidung vertagt

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Nicht mehr zeitgemäß: Die Umkleiden in der ZSA.

Weyhe - Der Umkleidekomplex auf der Zentralen Sportanlage in Weyhe ist nicht mehr in einem guten Zustand. Das wissen Vereine, die Gemeinde und auch die Politik gleichermaßen.

Wie soll die Gemeinde vorgehen, zumal Fördergelder gestrichen worden sind? Soll sie den Komplex lieber sanieren oder auf einen Neubau setzen? In die Diskussion um die richtige Maßnahme ist kurz vor der Sitzung ein neuer Lösungsansatz aufgetaucht, sagt Rathausmitarbeiterin Meike Schriefer. Der Knoten ist aber noch nicht durchgeschlagen worden.

Weyher Politik kürzt Mittel für ZSA

Dass etwas passieren muss, ist allen Mitgliedern des Bauausschusses klar, die dieses Thema am Donnerstagabend im Rahmen der Haushaltsberatungen erneut besprochen haben. Unterm Strich wollen Politik und Verwaltung vorerst weiter auf Sicht fahren und dem Rat empfehlen, nur Minimalaufwand zu betreiben. Deshalb würde zum Beispiel nur ein Fenster getauscht, aber eben nicht eine ganze Fensterfront. Die in den Haushaltsplan eingestellten Mittel in Höhe von 200.000 Euro kürzte die Politik.

Der Komplex mit Gastronomie.

Die Verwaltung stellte diese Varianten vor: Elf Umkleiden für 1,2 Millionen Euro, Gastronomie bleibt (Variante 1); 14 Umkleiden für 1,5 Millionen Euro, keine Gastronomie (Variante 2); 15 Umkleiden für 1,81 Millionen Euro, Gastronomie bleibt (Variante 3); Zehn Umkleiden und Schließfächer in einem Neubau für 2,5 Millionen Euro (Variante 4). Für die neue Variante ist laut Schriefer der Preis bisher nicht ermittelt worden. In dieser Variante 5 sollen zehn Umkleiden, Clubräume und ein Gesundheitsraum entstehen. Jürgen Borchers (SPD) erkundigte sich, weshalb die Anzahl der Umkleiden gesunken ist. „Wir haben mit den Vereinen gesprochen. Wir brauchen nicht so viele“, so Schriefer.

Was passiert mit Weyher Vereinen?

„Was passiert mit den Vereinen, falls das Gebäude abgerissen wird?“, erkundigte sich Ingrid Söfty (CDU). Eine Zwischenlösung müsse in jedem Fall gesucht werden, erklärte Doris Salomé, Leiterin des Fachbereichs Bau und Liegenschaften. Sie falle weg, sollte ein Umkleidekomplex an einer anderen Stelle gebaut und nach Fertigstellung das alte Gebäude weggerissen werden.

Die Parteien einigten sich schließlich darauf, dem Rat zu empfehlen, Planungskosten in Höhe von 50.000 Euro zu beschließen und gleichzeitig wieder einen Förderantrag zu stellen. Die Verwaltung sprach sich dafür aus, Vereine in einem Arbeitskreis zu integrieren, um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

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