Felicianuskirche organisiert zweite musikalische Andacht

Violin- und Orgelmusik zum Beethovenjahr

Freuen sich auf einen schönen Abend: Violinistin Olga Klosowska (v.l.), Kantorin Elisabeth Geppert und Kirchenvorsteherin Petra Müller.
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Freuen sich auf einen schönen Abend: Violinistin Olga Klosowska (v.l.), Kantorin Elisabeth Geppert und Kirchenvorsteherin Petra Müller.

Kirchweyhe – Der Liebe wegen verschlug es sie vor etwa sechs Monaten in die Wesergemeinde Weyhe. Und schon steht für die 43-jährige Violinistin Olga Klosowska der zweite Auftritt in der neuen Heimat an. Gemeinsam mit Kantorin Elisabeth Geppert wird sie die nächste musikalische Andacht am Freitag, 31. Juli, mit – so heißt es – heiterer Musik füllen.

Das Leitmotto und gleichnamige Kirchenlied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ soll die Gäste die Andacht über begleiten – und zwar in verschiedenen Variationen. Geppert: „Mal spielen wir die Melodie im Sopran, mal als Walzer und mal getragen.“ Geppert meint, der Titel sei „ganz leicht“ zu hören, egal, in welchem Charakter es gespielt werde.

Doch es soll nicht bei dem einen Stück bleiben – zumal 2020 das Beethovenjahr ist. Vor 250 Jahren wurde der klassische Komponist in Bonn geboren. Dem zu Ehren sollen einige seiner Tänze und Sonaten gespielt werden, zum Beispiel die Oper Fidelio und ein Satz aus der Klaviersonate „Pathétique“. Laut Geppert passen diese „fröhlichen“ Stücke „so wunderbar in den Sommer“. Neben Beethoven, den „am meist gespieltesten klassischen Komponisten der Welt“, sollen auch Werke seiner Kollegen Mozart und Haydn nicht zu kurz kommen.

Hauptsächlich sollen die Stücke in den Kombinationen Violine und Klavier oder Violine und Orgel gespielt werden.

Auch reine Orgelstücke sind denkbar, so Geppert.

Ihren ersten Auftritt in der Gemeinde hatte Klosowska bereits bei einer Andacht im Februar. Dort habe sie auch Geppert kennengelernt, denn es fehlte ein Pianist. Kurzerhand sprang also die Kantorin ein, die damit den Weg für die weitere Zusammenarbeit mit der gebürtig aus Polen stammenden Violinistin. „Wir sind ganz oft auf der gleichen Linie“, beschreibt Geppert die Zusammenarbeit. Obwohl vieles unabgesprochen sei, würde doch so vieles passen.

Schon 35 Jahre lang spielt Klosowska die Violine. In der Zeit habe sie sowohl solistische als auch orchestrale Erfahrungen gesammelt. Wenn sie nicht gerade bei musikalischen Andachten in der Felicianuskirche auftritt, spielt sie im Philharmonic Orchestra in Wolfsburg.

Die musikalische Andacht wird – unabhängig vom Wetter – in der Kirche sein. Die Sitzplätze in den Reihen sind gekennzeichnet, alle Gäste können ohne Anmeldung vorbeikommen, sollen aber eine Mund-Nasen-Bedeckung dabei haben.

Kirchenvorsteherin Petra Müller wird, wie bei der ersten Andacht auch, eine entsprechende Lesung vortragen.

Von Lisa-marie Rumann

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