Musik und Austausch bei Mittsommer-Gospelnacht 

Vier Chöre sorgen für Gänsehaut-Momente

Die Felicianus-Kirche bietet einen angemessenen Rahmen für die Gospelmusik. - Foto: Jantje Ehlers

Kirchweyhe - Pastorin Gudrun Müller und Superintendent Dr. Jörn-Michael Schröder begrüßten am Sonntagnachmittag in der Felicianus-Kirche in Weyhe alle Mitwirkenden und die Gäste zu einem außergewöhnlichen Ereignis: dem Mittsommer- Gospelkonzert.

Die ursprüngliche Idee zu diesem Event hatte Kreiskantor Ralf Wosch. Das Konzert in der dafür gut geeigneten Felicianus-Kirche war bereits das zweite seiner Art. Vier Chöre des Kirchenkreises Syke-Hoya mit mehr als 100 Mitwirkenden präsentierten ein breit gefächertes Repertoire zum Mittsommer.

Das Programm begann mit dem aus drei Chören bestehenden „Gospel United“ aus Colnrade unter der engagierten Leitung von Kai Gröhlich. Der Weyher Chor um Elisabeth Geppert trug wenig später beliebte Gospels vor, die er in gewohnt aufwendiger Weise vorbereitet hatte.

Nach einer sehr kurzen Pause waren alle Chöre gemeinsam zu hören. „Peace on Earth“ bot einen behutsamen, feinfühligen Einstieg, der Gänsehaut verursachte. Bei dem Lied „Si yahamba (we are marching in the light of God)“ war das Publikum kaum zu bremsen, viele sangen kräftig mit. Das dritte gemeinsame Lied „Adiemus“ war durch die große Anzahl der Sänger geradezu umwerfend und erklang am Ende des Konzertes nach „Peace be unto you“ als Zugabe noch einmal.

Im Anschluss an die große Pause ging es mit den Rainbow Gospelsingers (Leitung: Réka-Zsuzsánna Fülöp) aus Bassum weiter, die dem Publikum unter anderem mit den bekanntesten Liedern aus der Filmkomödie „Sister Act“ eine Freude machten.

Die Gruppe „Chorisma“ aus Heiligenrode wurde in sehr schwungvoller Weise von Karola Schmelz-Höpfner dirigiert. Sie führte auch durch ihr Programm.

Hochkarätige Musiker begleiten die Sänger

Hochkarätige Musiker begleiteten die Chöre: Dagmar Ludwig am Saxofon, Ulrich Gadau an Bass und Gitarre, Hilmar Kettwig am Klavier und Jörn Peek als Schlagzeuger. Sie erhielten ebenso wie die Sänger lauten Beifall vom Publikum. Den Hörgenuss verdankte das Publikum schließlich auch den Veranstaltungstechnikern, die mit feinem Gespür und ausgeklügelten Standorten für die Lautsprecher Stimmen und Instrumente transportierten, die sonst vielleicht überhört worden wären.

In den Pausen konnten sich alle stärken. Dabei ergab sich wie von selbst ein reger Austausch zwischen den Chorsängern untereinander, aber auch mit den Zuhörern. Die Chorleiter freuten sich über die Gelegenheit, außerhalb ihrer Wirkungsstätten mit Kollegen ins Gespräch zu kommen. Das Fazit von Organisatoren, Sängern und Zuhörern: Der Nachmittag war für alle ein voller Erfolg. 

 bp

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