Verwaltung umstrukturiert

Entlastung für die Gemeinderätin

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Ina Pundsack-Bleith hat den umstrukturierten Fachbereich 1 abgegeben…

Weyhe - Von Philipp Köster. „Auch für Ina Pundsack-Bleith hat der Tag nur 24 Stunden“, beklagt sich Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte augenzwinkernd. Weil demnach die Uhren in Weyhe nicht anderes gehen als anderswo, muss die Erste Gemeinderätin entlastet werden. Denn neben ihrem Job als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, den sie seit dem 2. Januar ausübt, hat sie auch immer noch dem Fachbereich 1, „Steuerung, Finanzen und Service, vorgestanden. „Die zwei Jobs konnten kein Dauerzustand sein“, sagt der Verwaltungs-chef.

Mit Wirkung zum 1. Juli hat die Gemeinde ihre obere Hierarchie umstrukturiert und auch den Zuschnitt der Fachbereiche geändert. Ina Pundsack hat die Leitung für den Fachbereich 1 am 30. Juni abgegeben. Aus ihm wurden die Zuständigkeiten für Steuerung und Finanzen herausgeschnitten und in einer gleichlautenden Stabsstelle zusammengefasst. Diese Stabsstelle ist Ina Pundsack-Bleith unterstellt.

…und zwar an den bisherigen Justiziar Dr. Matthias Lindhorst. Archivfotos: Schritt

Die verbleibenden Zuständigkeiten des Fachbereichs 1 für „Zentrale Dienste“, die unter anderem die Personalverwaltung umfassen, wurden um die bisherige Stabsstelle Justiziariat ergänzt. Diesen Fachbereich übernimmt kommissarisch der bisherige Justiziar Dr. Matthias Lindhorst – bis zu einer endgültigen Stellenbesetzung. Für das Bewerbungsverfahren will er seinen Hut in den Ring werfen. „Und ich gehe davon aus, dass er sich durchsetzen könnte“, sagt Bovenschulte. Er und Pundsack-Bleith halten auf den 34-Jährigen große Stücke.

Zudem will die Gemeinde einen Justiziar einstellen, der unter Lindhorst arbeitet.

Am Ende dieser etwas kompliziert anmutenden Umstrukturierung steht eine Entlastung für die Erste Gemeinderätin und bisherige Kämmerin, die aber trotzdem noch dem Finanzressort vorsteht.

Seit Januar hatte die Doppelfunktion Pundsack-Bleiths das Personalbudget und damit die Gemeindefinanzen entlastet. Genau genommen hat die Kommune schon seit Anfang 2014 Geld gespart, weil seit dem damaligen Eintritt von Günther von Weyhe in den Ruhestand und Pundsack als dessen Nachfolgerin die Stabstelle Finanzen nicht neu besetzt wurde.

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