Bei Stichproben nichts gefunden

Der Verwaltung stinkt‘s: Hundekot auf Spielplätzen ein Problem

Spielplatz mit Klettergerüst in Weyhe
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Soll besonders betroffen sein: der Spielplatz Dammweg.

Weyhe – Hundekot auf Spielplätzen. Für die Gemeinde Weyhe ein so großes Problem, es in einer Pressemitteilung zu thematisieren. „Mit Bedauern haben die gemeindlichen Spielplatzkontrolleure und die ehrenamtlichen Spielplatzpaten in den letzten Wochen feststellen müssen, dass mehrere Spielplätze durch Hundekot verschmutzt wurden“, sagt Christina Mielke von der Gemeinde.

Deswegen weist sie erneut darauf hin, dass keine Hunde auf die 60 öffentlichen Spiel- und Bolzplätze dürfen. Das stehe auch in der Benutzungsordnung, die an jeden Spielplatz-Eingang aufgestellt ist. „Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Spiel-, Sand- und Rasenflächen nicht als Hundeklo missbraucht werden dürfen“, schreibt Mielke.

Die Spielplätze in Weyhe werden entsprechend der Anzahl der Kinder in der Nachbarschaft kontinuierlich entwickelt und seien äußerst gefragt. Ehrenamtliche Spielplatzpatinnen und -paten betreuen diese Orte. Sie spielen bei deren Entwicklung eine große Rolle, indem sie auf besondere Wünsche der Kinder, aber auch auf Missstände hinweisen. Hundekot sei eines dieser Probleme. Besonders betroffen sei der Spielplatz Dammweg in Dreye, heißt es.

Das uneinsichtige Verhalten einzelner Hundehalter führe nicht nur zu Mehrkosten für die Beseitigung des Hundekotes, sondern kann auch zur Folge haben, dass ein Spielplatz aus hygienischen Gründen gesperrt werden muss.

Stichprobenartig hat die Kreiszeitung am Donnerstag bei vier Spielplätzen in Weyhe nachgeschaut. Drei von ihnen waren zum Zeitpunkt des Besuches leer. In zweierlei Hinsicht: Es ließ sich kein Hundekot finden. Und es waren auch keine Eltern mit Kindern vor Ort, um die Situation aus ihrer Sicht zu schildern.

Was man nicht darf, zeigt das Schild.

Auf dem Spielplatz Freesenkamp in Lahausen waren zwei Frauen anzutreffen. Beide sprachen davon, dass sie sich mit diesem Problem noch nicht konfrontiert sahen „Hier ist alles gut“, sagte die eine. Die andere Frau ergänzte: „Die Hundebesitzer, die ich sehe, gehen zwar am Spielplatz vorbei, aber nicht drauf.“

Hundekot auf Spielplätzen sei eine Ordnungswidrigkeit, weil der Hundehaufen als Abfall, der unzulässig entsorgt wurde, angesehen wird. Der Hundebesitzer, der falsch oder fahrlässig handelt, muss also mit einer Anzeige und einem Verwarngeld rechnen.

An einem Spielplatz ist eine Frau mit Hund vorbei gegangen. Sie beteuerte, dass sie nie auf Spielplätze gehe, wenn sie mit ihrem großen Hund unterwegs ist. „Das ist ja auch verboten“, kommentierte sie.

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