Lahauser Runde - Bremsen, LED und Probefahrt inbegriffen 

Verkehrswacht zeigt den richtigen Umgang mit einem Rollator

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Referent Wolfgang Rehling zeigt Inge Tischler den richtigen Umgang mit einem Rollator.

Weyhe - Viele ältere Menschen haben einen Rollator. Doch scheuen sich nicht wenige, ihn auch zu gebrauchen. Der Seniorenbeirat hatte jetzt im Rahmen der Lahauser Runde im Kirchweyher Hof zu einer Demonstration eingeladen, in der es um die Anwendung und den Umgang mit den Gefährten ging. Als Referenten hatte der stellvertretende Beiratssprecher Jürgen Herrmann Wolfgang Rehling und Inken Otto von der Kreisverkehrswacht zu Gast.

Bei der Einstellung der Griffhöhe kommt es laut Rehling darauf an, dass der Benutzer immer aufrecht zwischen den Rädern geht und den Rollator niemals vor sich herschiebt, sonst würde Druck aufgebaut, das Gerät könnte losrollen. Wichtigstes Zubehör seien die Bremsen, selbst eine Kurve ließe sich damit leichter nehmen, indem eine Seite des Geräts gebremst wird.

Der mitgeführte Einkaufskorb sollte lediglich für einen kleinen Einkauf oder bei einem Spaziergang für die Marschverpflegung genutzt werden. Er riet davon ab, Taschen oder Einkaufstüten an den Griff zu hängen. „Sie könnten dabei leicht ins Trudeln kommen“, mahnte er.

Ausführlich demonstrierte Rehling, wie Bordsteinkanten und Treppenstufen bewältigt werden. Er empfahl, den Rollator mit einer Ankipphilfe auszustatten, aber niemals zu versuchen, damit eine mehrstufige Treppe hinaufzusteigen. „Parken Sie lieber oben ein zweites Modell“. Außerdem gab er den Tipp, beim Überqueren einer Straße besser einige Schritte weiterzugehen und die Straße dort zu überqueren, wo der Bordstein abgesenkt ist.

Es sei ratsam, den Rollator mit Reflektoren oder LED-Beleuchtung zu versehen. Wer die Gehhilfe nutze, sei verkehrsrechtlich ein Fußgänger. Beim Gang mit dem Gefährt sollte möglichst die der Fahrstraße abgelegene Seite des Gehweges benutzt oder wenigstens ein Sicherheitsabstand zum Bordstein eingehalten werden, um ein Abrutschen des Rollators auf die Straße zu vermeiden.

Mit dem Tipp, das Gehen mit dem Gefährt nicht erst zu üben, wenn man ihn braucht, nahmen einige Gäste an einer „Probefahrt“ teil.

Wie Quartiersmanagerin Christin Brümmer und Herrmann bestätigten, werden wegen der großen Resonanz weitere Rollatoren-Einweisungen auch in den anderen Quartieren angeboten. Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben. 

bt

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